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Vor eineinhalb Jahren eröffnete mit Schustermann & Borenstein (Logistikzentrum in Grub) ein weiterer großer Arbeitgeber in der Gemeinde Poing. 

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Poing bietet knapp 6000 Arbeitsplätze

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Mit knapp 6000 Arbeitsplätzen in ortsansässigen Unternehmen ist die Gemeinde Poing quasi der größte Arbeitgeber im Landkreis. Parallel zur Bevölkerung steigt die Zahl der Gewerbebetriebe. Ende 2016 waren es 1145.

Poing – Bei der Bevölkerungszahl liegt Poing mit aktuell knapp über 16.000 Einwohnern auf Platz zwei hinter Vaterstetten (mehr als 22.000), in Sachen Arbeitsplätze aber ist die Wachstumsgemeinde spitze im Landkreis: Laut Auskunft der Arbeitsgemeinschaft der Bauträger und Investoren (ARGE) Am Bergfeld bieten die ortsansässigen Unternehmen insgesamt knapp 6000 Arbeitsplätze. So viele wie in keiner anderen Kommune. In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Gewerbebetriebe gestiegen. Dies geht aus dem aktuellen Tätigkeitsbericht hervor, den die Gemeindeverwaltung anlässlich der Bürgerversammlung veröffentlicht hat. Diese findet am morgigen Donnerstag in der Mehrzweckhalle der Grundschule Karl-Sittler-Straße in Poing-Süd statt. Beginn ist um 19 Uhr.

Der größte Arbeitgeber im Landkreis Ebersberg sitzt in Poing: die Océ Printing Systems GmbH beschäftigt eigenen Angaben zufolge knapp 1000 Mitarbeiter. Das Unternehmen für Digital- und Farbdruckgeräte feiert in diesem Jahr den 30. Geburtstag des Standortes Poing. Weitere Großbetriebe sind Avnet, EBV Elektronik, die Schlemmer Gruppe und das Logistikzentrum des Modeversandhändlers Schustermann & Borenstein („Best Secret“). Letzteres wurde Ende 2015 in Betrieb genommen, Mitarbeiterzahl: rund 600. Neben der großen und weithin sichtbaren Halle wird noch die künftige Verwaltungszentrale des Modeunternehmens gebaut, was weitere Arbeitsplätze in Poing mit sich bringt.

Die Verantwortlichen von Schustermann & Borenstein hatten den Standort direkt am S-Bahnhof Grub bewusst gewählt. Vor allem, weil Beschäftigte mit der S-Bahn direkt zur Arbeit fahren können. Laut einer bundesweiten Untersuchung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (Bonn) ist die Region München Spitzenreiter der Pendelbewegungen. 60 Prozent der Arbeitnehmer fahren mit Auto, Bus oder Bahn zum Arbeiten in eine andere Gemeinde. Im Fall von Poing bedeutet dies nicht nur tausende Auspendler nach München und Umgebung, sondern auch viele, die zum Arbeiten in die Gemeinde kommen. Dies greift die ARGE Am Bergfeld auf und möchte mit den künftigen Neubaugebieten W7 und W8 noch mehr arbeitsnahen Wohnraum bieten. Bezahlbar soll er auch sein, weshalb für die beiden Quartiere, die nördlich der Bergfeldstraße entstehen werden, zahlreiche Mehrparteienhäuser mit Mietwohnungen geplant sind. Anders, als im Zauber- und Seewinkel, wo es fast ausschließlich Einzel-, Doppel- und Reihenhäuser gibt.

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