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Bei der Seniorenmesse im Bürgerhaus konnten die Besucher ihre Fahrtauglichkeit am Autosimulator testen. 

Seniorenarbeit

Der Baum trägt Früchte

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Nach sieben Jahren verlässt Poings Seniorenbeauftragte Michaela Rauscheder die Gemeinde. Die Stelle wird nachbesetzt. Eine Bilanz:

Poing – „Der Baum soll Früchte tragen“: Das sagte Michaela Rauscheder vor sieben Jahren, als sie bei einem Treffen mit Vereinen und Organisationen sich, ihre Arbeit und ihre Ziele vorstellte. Die damals 39-Jährige ist die erste hauptamtliche Seniorenbeauftragte, die die Gemeinde Poing eingestellt hat (als Halbtagesstelle). Jetzt, nach sieben Jahren, hat Rauscheder (mittlerweile 46) ihren Abschlussbericht im Gemeinderat vorgestellt. Und ja: Der Baum trägt Früchte.

Michaela Rauscheder verlässt zum 30. April die Gemeinde Poing.

Aus persönlichen Gründen wird die Seniorenbeauftragte, die täglich von München nach Poing gependelt war, die Gemeinde zum 30. April verlassen. Bei dem Treffen vor sieben Jahren hatte sie einen selbst gebastelten Baum aus Papier im Sitzungssaal des Rathauses aufgehängt – mit der Bitte an die Teilnehmer, ihre Wünsche als „Früchte“ an die Äste zu kleben. Sinnbildlich hängen einige von ihnen immer noch bzw. sind im Laufe der Jahre gewachsen.

In ihrem Abschlussbericht in der jüngsten Gemeinderatssitzung listete Michaela Rauscheder zahlreiche Projekte, Aktionen, Veranstaltungen und Aktivitäten der vergangenen sieben Jahre auf. Zu „ihrem täglichen Geschäft“, wie sie es nannte, gehörten die Beratung zu Themen wie Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Wohnen und Leben im Alter sowie die Vermittlung von hauswirtschaftlichen Hilfen und ambulanten Diensten. Darüber hinaus hat sie unter anderem einen ehrenamtlichen Besuchsdienst aufgebaut. „Momentan sind es fünf Frauen, die als Seniorenpatinnen aktiv sind“, berichtete Rauscheder dem Gemeinderat. Diese Besuche seien insbesondere für jene alten Bürger in der Gemeinde Poing wichtig, die zurückgezogen und alleine leben. „Die Senioren lieben den Besuchsdienst“, sagte Rauscheder.

Des Weiteren hat sie unter anderem Informations- und Kulturveranstaltungen für Senioren geplant und mitorganisiert, beispielsweise eine Seniorenmesse sowie regelmäßige Tanzveranstaltungen, bei denen die Generation 55 plus richtig schön tanzen und feiern kann. Und ja: Auch der Seniorennachmittag auf dem Poinger Volksfest, den es seit 2012 gibt, ist für die älteren Menschen in der Gemeinde ein wichtiger Teil des Zusammenkommens und -lebens.

Als Abschlussprojekt vor ihrem Weggang hat Michaela Rauscheder zusammen mit Vereinen und Organisationen eine Seniorenbroschüre konzipiert und erstellt, die demnächst veröffentlicht wird. In der Gemeinderatssitzung dankten und lobten Bürgermeister Albert Hingerl sowie die Sprecher aller Fraktionen Rauscheder für ihre Arbeit. Die mittlerweile viele Früchte trägt.

Mit ihrem Weggang wird der Baum nicht verkümmern oder gar absterben, nein: Die professionelle Seniorenarbeit der Gemeinde Poing geht weiter. Rauscheders Stelle ist bereits ausgeschrieben, bislang gebe es rund 30 Bewerber, hieß es in der Gemeinderatssitzung. Darüber hinaus hat der Gemeinderat im vergangenen Jahr eine weitere Stelle für die Seniorenarbeit beschlossen: die eines „Kümmeres“, der/die all den Vereinen und Organisationen, die in Poing ehrenamtlich Seniorenarbeit leisten, unterstützt und insbesondere Verwaltungsarbeit abnimmt. Bedeutet: Künftig wird Poing nicht nur eine halbe Stelle in der Seniorenarbeit haben, sondern eineinhalb. „Eine sehr schöne Entwicklung“, sagte Michaela Rauscheder am Ende ihres Abschlussberichts.

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