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13 447 Fahrzeuge wurden im Jahr 2018 in Poing gemessen. Davon waren 693 schneller als erlaubt.

Blitzerbilanz

Mit 71 km/h in der 30er-Zone

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Die Gemeinde Poing hat die erste Jahresbilanz der Kommunalen Verkehrsüberwachung präsentiert. 2018 wurden 693 Fahrzeuge geblitzt, insbesondere in den 30er-Zonen. 

Poing – Von den 13.447 Fahrzeugen, die im Jahr 2018 insgesamt in der Gemeinde Poing gemessen wurden, waren 693 schneller als erlaubt. Das ist das Ergebnis der Jahresbilanz der Verkehrsüberwachung, die jetzt im Gemeinderat vorgestellt wurde. In 24 Fällen waren Bußgelder fällig, weil die Fahrzeugführer um mindestens 21 km/h zu schnell dran waren.

Seit dem 1. Januar 2018 wird in Poing der fließende Verkehr kontrolliert. Hierzu ist die Gemeinde dem Kommunalen Zweckverband Markt Schwaben beigetreten. Die Messungen selbst werden von der Nürnberger Wach- und Schließgesellschaft im Auftrag des Zweckverbandes durchgeführt.

Laut Statistik gab es im vergangenen Jahr 41 Termine, an denen gemessen wurde. Die Gesamtdauer betrug gut 149 Stunden. Im Durchschnitt fuhren 90 Fahrzeuge pro Stunde an den Messgeräten vorbei. Davon waren durchschnittlich fünf Fahrzeuge zu schnell.

Nach Absprache mit der Gemeindeverwaltung und der Polizei wurde und wird weiterhin in folgenden Straßen gemessen: Anzinger Straße, Bergfeldstraße, Blumenstraße, Dorfstraße (Angelbrechting), Gebrüder-Grimm-Straße, Gruber Straße, Hauptstraße, Hohenzollernstraße, Kampenwandstraße, Kirchheimer Allee, Mitterfeldring, Neufarner Straße (in Poing und Angelbrechting), Schulstraße, Seerosenstraße, Wittelsbacher Straße und seit dem 29. Januar auch in der Kirchheimer Straße in Grub. Als weitere Messstelle sei die Prof.-Zorn-Straße, ebenfalls in Grub, geplant, gab Bürgermeister Albert Hingerl bekannt.

Schon im Oktober 2018 hatte Raimund Steckermeier, Leiter der von der Gemeinde Poing beauftragten Verkehrsüberwachung, eine erste Bilanz präsentiert. Der zufolge gab es von Januar bis September 2018 insbesondere vor Schulen und Kindertagesstätten zahlreiche Verstöße gegen das jeweilige Tempolimit in den dortigen 30er-Zonen. Vor allem die Bergfeldstraße, im Bereich der dortigen Grundschule, ist ein Raser-Brennpunkt: Die beiden Spitzenreiter hatten 71 bzw. 67 km/h auf dem Tacho, wo Tempo 30 erlaubt ist. Die Folgen: Fahrverbote, Punkte in Flensburg und hohe Geldbußen.

Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen von bis zu 20 km/h kommen Fahrer mit Verwarnungen davon. Was darüber hinaus geht, wird je nach Geschwindigkeit mit Bußgeldern unterschiedlicher Höhe sowie mit Punkten in Flensburg und bei Extremfällen auch mit Führerscheinentzug geahndet. In der Gemeinde Poing gab es vergangenes Jahr vier Fälle, in denen die Betroffenen unter anderem mit einem einmonatigen Fahrverbot bestraft wurden.

Zusätzlich zur Jahresbilanz veröffentlichte die Verwaltung in der Gemeinderatssitzung auch die Zahlen aus den aktuell letzten Verkehrsmessungen im März 2019: In der Kampenwandstraße wurden vier Verstöße bis zu 10 km/h gemessen, im Mitterfeldring deren zwei, in der Seerosenstraße insgesamt sieben (davon einmal über 10 km/h zu schnell) und in der Wittelsbacherstraße ebenfalls sieben (davon zwei mit mehr als 10 km/h Überschreitung).

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