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Im Juni 2018 haben Poings Pfarrer Christoph Klingan (li.) und Erzbischof Kardinal Marx gemeinsam die Weihe der neuen Kirche Seliger Rupert Mayer zelebriert. Nun wird Klingan von Marx zum Generalvikar, und damit zum Vertreter des Erzbischofs, ernannt. 

Personalie

Poing braucht neuen Pfarrer

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Poings katholischer Pfarrer Christoph Klingan wird neuer Generalvikar des Erzbischofs Reinhard Marx. Am 1. September wechselt er ins Ordinariat. 

Poing – Die Weihe der neuen Pfarrkirche Seliger Rupert Mayer bezeichnet Christoph Klingan als bisherigen Höhepunkt in seinem Priesterleben. Im Juni 2018 hat Poings Pfarrer zusammen mit Erzbischof Reinhard Marx den Festgottesdienst zur Eröffnung zelebriert. Ab 1. September wird der 41-jährige Geistliche die katholische Pfarrgemeinde nach dann drei Jahren wieder verlassen – und zu Marx zurückkehren. Als neuer Generalvikar (= Vertreter) des Erzbischofs. Schon vor seiner Zeit in Poing war Klingan persönlicher Sekretär von Reinhard Marx. Am Mittwoch hat das Erzbischöfliche Ordinariat die Personalie bekannt gegeben.

Bereits mit sofortiger Wirkung ist Klingan stellvertretender Generalvikar, teilt das Ordinariat mit. Dennoch werde er sich bis zum tatsächlichen Ausscheiden im September weiterhin um die Pfarrei St. Michael kümmern. „Alle Gottesdienste und Termine bleiben wie gehabt“, bestätigt Klingan.

Wer nach seinem Weggang ab September neuer Pfarrer in Poing wird, steht laut Ordinariatssprecher Bernhard Kellner noch nicht fest. Ziel sei es, „möglichst schnell eine Lösung herbeizuführen“.

Der Abschied falle ihm nicht leicht, sagt Pfarrer Christoph Klingan. Mit den Menschen in Poing sei er gut ausgekommen – und sie sind es mit ihm. Zum Beispiel Michael Simonsen, evangelischer Pfarrer in Poing. „Ich schätze Christoph Klingan sehr“, sagt er und spricht von einem freundschaftlichen Verhältnis, das die beiden pflegen würden. Für die katholische Pfarrei, so Simonsen, sei es schade, dass Klingan die Gemeinde verlässt. Auf der anderen Seite „finde ich es toll, dass Christoph Klingan in der katholischen Kirche an entscheidender Stelle im Erzbistum mitwirken wird“. Er, Simonsen, hoffe, dass es mit der Ökumene in Poing auch nach dessen Weggang so gut wie bisher weitergehen wird.  

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