Ehemaliger UEFA-Präsident Michel Platini festgenommen

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Hinter Gittern: Westlich der Bergfeldschule (li.) haben die Ba uarbeiten für die Errichtung von 34 Containern begonnen. Deshalb ist der Weg im Grünzug gesperrt. 

Container an Bergfeldschule

Start der Notlösungsbaustelle

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Diese Baustelle wollte die Gemeinde Poing überhaupt nicht haben: An der Bergfeldschule werden jetzt Container errichtet.

Poing – Wegen der Verzögerung beim Neubau der Grundschule Karl-Sittler-Straße hat die Gemeinde Poing eine zusätzliche Baustelle eröffnen müssen: In dieser Woche haben die Arbeiten begonnen für das Aufstellen von 34 Modulen im Bergfeldpark, westlich der neuen Grundschule (angrenzend an den Sportplatz und Pausenhof). Aufgrund dessen ist der Durchgang an dieser Stelle nun gesperrt. In den Containern werden im Schuljahr 2019/20 Hort und Mittagsbetreuung untergebracht – weil hierfür in dem bestehenden neuen Schulgebäude sowie in den angrenzenden Kita-Gebäuden kein Platz mehr ist.

Wie Bürgermeister Albert Hingerl mitteilt, werden in den Modulen insgesamt rund 100 Kinder betreut: je 50 Kinder im Hort und in der Mittagsbetreuung (jeweils aufgeteilt in zwei Gruppen a 25 Schüler). „Die Übergangslösung kostet, nach derzeitigem Stand, voraussichtlich circa 846.000 Euro brutto“, informiert Hingerl. Der Gemeinderat hatte Ende vergangenen Jahres beschlossen, die Container aufstellen zu lassen.

Eine Notlösung, die so nicht vorgesehen war: Eigentlich hätte der Neubau der Grundschule Karl-Sittler-Straße heuer fertig und zum nächsten Schuljahr eröffnet werden sollen. Dann hätte es keine Raumnot gegeben. Allerdings gab es aus verschiedenen Gründen und aufgrund von Problemen mit Firmen Verzögerungen, weshalb die Baustelle ein Jahr länger dauern wird, informierte Bürgermeister Hingerl bereits Ende 2018. Die Gemeinde werde in diesem Zusammenhang rechtlich beraten.

Nicht nur der Faktor Zeit macht der Gemeinde zu schaffen, sondern auch der Faktor Geld. Ursprünglich waren für den Abbruch des alten und den Bau des neuen Schulgebäudes an der Karl-Sittler-Straße 22,9 Millionen Euro veranschlagt gewesen. Mittlerweile rechne man mit über zwei Millionen Euro mehr, so Hingerl.

Einer der hinzugekommenen Posten ist die Container-Lösung für Hort und Mittagsbetreuung an der neuen Bergfeldschule. In dieser ist seit September 2017 die Grundschule Karl-Sittler-Straße untergebracht. Die hätte kommenden Herbst zurückkehren sollen in ihre eigentliche Heimat in Poing-Süd. Gleichzeitig wären die Bergfeldschulklassen, die seit 2017 im benachbarten Kita-Komplex sind, in ihr eigentliches Gebäude gezogen. Und es wäre genug Platz gewesen für Hort und Mittagsbetreuung. Hätte, wäre. Wegen der Verzögerung des Baus an der Karl-Sittler-Straße ist alles anders gekommen – und viel teurer.

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