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Für die Erweiterung des Gemeindefriedhofs wird auf dem Nachbargrundstück das Haus abgerissen.

Gemeindefriedhof

Haus kommt weg: Platz schaffen für mehr Gräber

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Poing wird immer größer, deshalb braucht‘s auch mehr Platz am Friedhof. Für dessen Erweiterung muss nun ein Haus abgerissen werden.

Poing – Die Gemeinde Poing startet mit den Vorarbeiten zur Erweiterung des Gemeindefriedhofs.

In den nächsten Wochen wird das leer stehende Einfamilienhaus auf dem Grundstück Plieninger Straße 16, das sich direkt nördlich des bestehenden Friedhofs befindet, abgerissen. Das teilte Bürgermeister Albert Hingerl vor Kurzem im Gemeinderat mit. Das Haus, das sich wie das Grundstück im Eigentum der Gemeinde befindet, wurde laut Hingerl von 11. Juli 2017 bis 31. Oktober 2018 als Obdachlosenunterkunft genutzt, wo eine syrische Familie lebte. „Danach wurde aus Brandschutzgründen in dem Gebäude niemand mehr untergebracht.“

Poing: Erweiterung baldmöglichst beginnen

Der Bebauungsplan für die Erweiterung des Friedhofs umfasst nicht nur das Grundstück Plieninger Straße 16, sondern auch das Nachbarareal mit der Hausnummer 18. Dieses befindet sich allerdings in Privateigentum, weshalb die Erweiterung lediglich auf dem gemeindeeigenen Grundstück durchgeführt werde, so Hingerl.

„Aufgrund der hohen Nachfrage bei der Friedhofsverwaltung sollen möglichst viele Urnenerdgräber realisiert werden“, berichtet Poings Bürgermeister. Die Detailplanung werde derzeit mit dem Landschaftsarchitekten abgestimmt und dann dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vorgelegt. Parallel zum Bebauungsplanverfahren werde die Ausführungsplanung erarbeitet „mit dem Ziel, die Friedhofserweiterung baldmöglichst beginnen zu können“.

Diese Maßnahme wird in die Zeit des neuen Gemeinderates und neuen Bürgermeisters fallen.

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