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Im Erdgeschoss befindet sich eine Arztpraxis, die Wohnung im Obergeschoss wird umgebaut. Dort entstehen fünf Intensivpflegeplätze mit ständiger Betreuung.

An der Schulstraße

Fünf Intensivpflegeplätze

  • Armin Rösl
    VonArmin Rösl
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Oberhalb der Arztpraxis an der Schulstraße 30a in Poing-Süd werden fünf Intenstivpflegeplätze eingerichtet. Mit ständiger fachlicher Betreuung.

Poing – Die Wohnung im Obergeschoss des Gebäudes an der Schulstraße 30a in Poing-Süd wird umgebaut und verwandelt in eine Art Wohngemeinschaft für Schwerkranke. Das Vorhaben stand bereits am 4. Dezember auf der Tagesordnung des Poinger Bauausschusses, jetzt, am Dienstag, erneut. Weil den Ausschussmitgliedern im Dezember nicht konkret klar war, wie die künftige Nutzung aussehen soll und wie viele Parkplätze hierfür benötigt werden, hatte Bürgermeister Albert Hingerl nach der Sitzung noch mal nachgefragt.

Im Bauausschuss am Dienstagabend gab er bekannt, was der Vertreter des Bauherrn geantwortet hat: „Im Obergeschoss der Schulstraße 30a sollen fünf Intensivpflegeplätze zur außerklinischen Intensivpflege entstehen. Stichpunkte hierzu: stationäre Intensivpflege, Patienten in reaktionsloser Wachheit, zum Beispiel nach Schädel-Hirn-Trauma, Störung der Atmungsorgane usw. Die Versorgungsdauer der einzelnen Patienten geht oft über mehrere Jahre.“ Mit einer erhöhten Frequenz von an- und abfahrenden Autos vom Parkplatz sei deshalb nicht zu rechnen.

Im Erdgeschoss befindet sich eine Arztpraxis, die bestehen bleiben wird. Das Gebäude „Wohnhaus mit Arztpraxis“ wurde 1964 genehmigt, im Jahr 1988 fand ein Umbau mit Praxiserweiterung statt. Auch das jetzt vorgestellte Vorhaben mit Pflegeplätzen inklusiver ständiger Betreuung im Obergeschoss ist vom Bauausschuss genehmigt worden.  

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