Coronavirus: Jens Spahn schlägt Alarm für Deutschland - „Stehen am Anfang einer Epidemie“ 

Coronavirus: Jens Spahn schlägt Alarm für Deutschland - „Stehen am Anfang einer Epidemie“ 
+
Stichtag 18. Juli: An diesem  Tag sollen Poings Bürger ihr Mobilitätsverhalten protokollieren. Anonym. 

Bürgerbefragung

Wer, wohin, warum, und wie lange

  • schließen

Die Gemeinde Poing will wissen, wie ihre Bürger mobil unterwegs sind. Die Ergebnisse und Erkenntnisse der Befragung fließen in das Verkehrskonzept ein. Stichtag: 18. Juli.

Poing – Nicht abschrecken lasse von dem großen Fragebogen, der mit dem nächsten Ortsnachrichtenblatt der Gemeinde Poing am 17. Juli an alle Haushalte verteilt wird. Die Verwaltung möchte wissen, zu welchen Uhrzeiten, mit welchen Fahrzeugen und wohin ihre Bürger unterwegs sind. Nicht an irgendeinem Tag, sondern an einem bestimmten Tag: am Donnerstag, den 18. Juli. Genau an diesem Tag sollen möglichst viele Poinger ihr Fahrverhalten protokollieren. Anonym freilich. Die Gemeindeverwaltung wertet die Angaben aus, Ergebnisse und Erkenntnisse fließen in das Mobilitätskonzept, erläutert Bürgermeister Albert Hingerl. Dieses wird derzeit für Gesamt-Poing erstellt, inklusive der noch zu bauenden Wohngebiete W7 und W8.

Zur Arbeit und zurück, zur Schule und nach Hause, zum Einkaufen, jemanden abholen oder bringen, mit dem Auto, Fahrrad, Mofa, Bus oder zu Fuß – alles soll im Fragebogen genau festgehalten werden. Bis zu vier Familienmitglieder (ja, auch die Kinder ab sechs Jahren sind aufgefordert mitzumachen) können ihre Daten eintragen. Inklusive Uhrzeiten. Für größere Haushalte besteht die Möglichkeit, im Internet (www.poing.de) ein Zusatzblatt herunterzuladen.

Des Weiteren können die Bürger auf dem Bogen ihre Ideen und Anregungen zur Verkehrssituation schreiben. Außerdem Verbesserungsvorschläge und/oder Kritik zum öffentlichen Nahverkehrs ebenso wie Antworten auf die Frage „Welche Verkehrsprobleme in Poing sind für Sie persönlich am wichtigsten?“.

Bürgermeister Albert Hingerl hofft, dass möglichst viele Bürger an der Aktion teilnehmen. „Wir bitten im Interesse der gesamten Gemeinde um Mithilfe. Je größer die Beteiligung an der Haushaltsbefragung, desto aussagekräftiger die Informationen, die damit gewonnen werden sollen.“ Beispielsweise, welche Straßen häufig und welche weniger häufig frequentiert sind. Warum ausgerechnet der Donnerstag, 18. Juli, der Stichtag ist, an dem alle Daten aufgezeichnet werden sollen? „Um belastbare Daten zu erhalten, ist es wichtig, dass nur Angaben für diesen einen Tag gemacht werden“, antwortet Hingerl. Ein normaler Arbeits- und Schultag.

Der Bürgermeister versichert, dass die Befragung „absolut vertraulich und anonym erfolgt, es können keinerlei Rückschlüsse auf die befragten Personen gezogen werden“. Und: „Nach Auswertung werden die Fragebögen vernichtet.“

Zusätzlich zu dieser Aktion führt die Gemeinde sogenannte Verkehrslenkerbefragungen durch – Autofahrer werden gebeten zu sagen, woher sie kommen und wohin sie fahren. Standorte: Plieninger, Anzinger, Neufarner, Gruber und Senator-Gerauer-Straße. Die Termine: Dienstag und Mittwoch, 16. und 17. Juli, sowie Dienstag, 23. Juli – jeweils von 6 bis 10 Uhr und von 15 bis 19 Uhr.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Corona-Virus: Kreisklinik gut vorbereitet - Sorge um italienische Freunde
„Wir sind vorbereitet“, betont Stefan Huber, Geschäftsführer der Kreisklinik Ebersberg. „Und das nicht nur jetzt, sondern ständig.“ Die Klinik hat Vorkehrungen getroffen.
Corona-Virus: Kreisklinik gut vorbereitet - Sorge um italienische Freunde
Hohenlinden:  Verkehrsüberwachung leicht im Defizit
Normalerweise sollte Verkehrsüberwachung Geld in die Gemeindekasse spülen, meint man. Dass es auch anders gehen kann, zeigt die Gemeinde Hohenlinden.
Hohenlinden:  Verkehrsüberwachung leicht im Defizit
Nicht alles ist für die Öffentlichkeit bestimmt und muss geheim bleiben
Sollen Zornedings Gemeinderäte die Unterlagen zu nicht-öffentlichen Tagesordnungspunkten künftig bereits früher bekommen? Darüber wurde jüngst heftig debattiert.
Nicht alles ist für die Öffentlichkeit bestimmt und muss geheim bleiben
Neuer Hort dringend notwendig - aber nicht im Wald
Ein fünfgruppiger Hort soll in Vaterstetten gebaut werden, in der Nähe des Offenen Haus der Arbeiterwohlfahrt und damit auch nahe der neuen Grund- und Mittelschule.
Neuer Hort dringend notwendig - aber nicht im Wald

Kommentare