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Einreisebeschränkungen und mehr könnten den Schulbau verzögern.

Neubau Grundschule

Schulbau: Hoffen und Bangen an der Karl-Sittler-Straße wegen Corona

  • Armin Rösl
    vonArmin Rösl
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Die Corona-Krise hat auch Auswirkungen auf den Bau der Grundschule Karl-Sittler-Straße: Einreisebeschränkungen könnten Probleme bereiten. Dennoch soll der Bau rechtzeitig fertig werden. 

Poing – Die Corona-Krise wirkt sich auf den Ersatzneubau der Grundschule Karl-Sittler-Straße aus: „Das sind vor allem Einreisebeschränkungen und Quarantänemaßnahmen wie auch Quarantänebestimmungen in Polen, Rumänien, Slowenien etc., die die Mannschaften auf der Baustelle dezimieren“, antwortet Poings Bürgermeister Albert Hingerl per E-Mail auf Anfrage unserer Zeitung.

Poing: September als Ziel

Diese Umstände würden „eine geordnete Zusage zum erforderlichen Bauablauf bzw. einer gestaffelten Leistungserbringung erschweren“. Nichtsdestotrotz sei es weiterhin Ziel, das neue Schulgebäude in Poing-Süd im Herbst zu eröffnen. Hingerl: „Es ist nach aktueller Einschätzung der Bauleitung möglich, eine Fertigstellung und Inbetriebnahme der Schule zum Schuljahresbeginn im September 2020 zu schaffen. Die damit verbundenen Umzüge sollen dann während der Sommerferien stattfinden.“ 

Umzug in den Sommerferien

Seit September 2018 ist die Karl-Sittler-Schule im damals frisch fertiggestellten Gebäude der neu gegründeten Bergfeld-Grundschule untergebracht. Deren Schüler wiederum befinden sich seit dem Start im benachbarten Kita-Gebäude an der Gebrüder-Grimm-Straße im Zauberwinkel. Ursprünglich war geplant, dass die Karl-Sittler-Schüler bereits zum Schulstart im September 2019 zurückkehren an ihren alten Ort (dann aber in ein neues Gebäude). 

Poings Problembaustelle

Wegen verschiedener Probleme mit dieser Baustelle (das von der Gemeinde als Bauherrin beauftragte Bauunternehmen und das Architektenbüro hatten überraschend Aufträge bzw. Verträge gekündigt) kam es vorübergehend zum Stillstand. Dies wiederum hatte zur Folge, dass die Baustelle sich um ein Jahr verzögert. Und dass die Kosten nach oben gingen, von ursprünglich geschätzten 21,2 Millionen Euro auf rund 23,7 Millionen Euro.

Nachdem die Gemeinde Poing neue Büros und Unternehmen beauftragt hatte, wurde ein neuer Zeitplan erstellt. Dieser sah vor, dass der Umzug der der Karl-Sittler-Grundschule im Juli stattfinden soll. Daraus werden jetzt laut Hingerl die Sommerferien.

Aber: „Keiner kann allerdings vorhersagen, welche Folgen durch weitere staatliche Einschränkungen und/oder individuelle Krankheits- oder Quarantänemaßnahmen noch auftreten können“, schreibt Bürgermeister Albert Hingerl.

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