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Sie hat gut lachen: Heike Fechter betreibt seit 25 Jahren das „Babalu“ in Poings Hauptstraße. Im Gegensatz zu vielen anderen Geschäftsleuten hat sie nicht aufgegeben.

Hauptstraße

Die standhafte Geschäftsfrau

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Heike Fechter hat in Poings Hauptstraße schon viele Gewerbetreibende kommen und gehen gesehen, die 44-Jährige aber ist geblieben: Seit 25 Jahren führt sie das Damen-Modegeschäft „Babalu“. 

Als die damals 19-jährige Industriekauffrau nach ihrer Ausbildung das Modegeschäft eröffnete, gab es in der unmittelbaren Nachbarschaft nichtmal eine Handvoll Läden. In den vergangenen 25 Jahren sind immer wieder neue gekommen – und wieder gegangen. Fast immer nannten die Geschäftsleute als Grund, dass die Hauptstraße nicht attraktiv und die Konkurrenz durch das City Center zu groß sei. Heike Fechter hat in das Wehklagen selten mit eingestimmt, sie ist ihren Weg weiter gegangen, bis heute. „Ich habe eine große Stammkundschaft, und viele Kundinnen aus Poing-Nord“, erzählt sie. „Und es kommen immer wieder neue hinzu.“ Ja, wiederholt sie, auch aus den Neubaugebieten. Von wegen, die Neu-Poinger würden nicht nach Poing-Süd fahren.

Von außen kann man das Modegeschäft für Damen allerdings schon mal übersehen, die Fassade und die kleine Eingangstür stechen nicht sofort ins Auge. Nächstes Jahr soll aufgehübscht werden, berichtet Fechter. „Drinnen aber wundern sich die Leute dann, wie groß es hier ist“, erzählt Mitarbeiterin Margit Hartl. Sie gehört, wie ihre Kollegin Andrea Hermann, seit 16 Jahren zum „Babalu“-Inventar. Chefin Heike Fechter steht selbst mindestens drei Tage mit in der Boutique.

„Ich habe nie gezweifelt, dass es nichts wird“, sagt die heute 44-Jährige über die Anfangsjahre. Das Durchhalten hat sich gelohnt, mittlerweile habe sie sich hauptsächlich durch Mundpropaganda einen Namen gemacht, „es fahren auch Kundinnen aus München zu uns“, erzählt sie. Nicht nur wegen der individuellen Auswahl an Kleidung aus Italien und den Niederlanden, sondern auch wegen besonderer Aktionen wie der „Ladies’ Night“, die zwei Mal im Jahr stattfindet. Da gibt’s Cocktails und Snacks und es wird viel geratscht. „Die Kundinnen bringen ihre Freundinnen mit, und so spricht sich ,Babalu’ immer mehr herum“, freut sich Heike Fechter, die standhafte Geschäftsfrau aus der Hauptstraße.

Armin Rösl

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