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Auf seinem Streifzug durch Poing erlebt Simon (Kilian Oellerer) einiges und trifft viele nette und auch musikalische Menschen.

Premiere 

Poinger Heimatfilm ganz ohne Kitsch

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Was in Poing alles geboten ist, welche Menschen hier leben und was man alles erleben kann, das zeigt der Film „Geh mal raus!“. Der wird am Sonntag erstmals gezeigt. 

Poing – Das ist nicht nur eine Poing-Premiere, sondern eine Weltpremiere: An diesem Sonntag, 8. Dezember, wird der Film „Geh mal raus!“ gezeigt. Von 16 bis 17 Uhr in der Aula der Anni-Pickert-Schule, der Eintritt ist frei. Ein Film von Poingern mit Poingern über Poinger und Poing.

Die Hauptrolle spielt der zwölfjährige Kilian Oellerer, der im Film als Simon unfreiwillig durch Poing zieht. Eigentlich hat er ein Wochenende „sturmfrei“ ohne Eltern und er freut sich darauf, ungestört Videospiele spielen zu können. Blöd nur, dass er sich, als er kurz nach draußen geht, aussperrt. Tja, da bleibt ihm nichts anderes übrig, als durch den Ort zu wandern – und so das reale Leben in Poing zu entdecken. Er trifft viele nette und hilfsbereite Menschen, die alles Mögliche mit ihm unternehmen. Viel spannender und schöner als ein Videospiel.

Ein Film von Poingern über Poinger und Poing

Der 25-jährige Raffael Scherer aus Poing, der Filmregie studiert hat und als freiberuflicher Drehbuchautor und Regisseur tätig ist, hat die Idee des etwas anderen Heimatfilms umgesetzt. Diese stammt von Bürgermeister Albert Hingerl, der Anfang des Jahres Scherer fragte, ob er sich vorstellen könne, den Film zu machen. Konnte er, und nach mehreren Aufrufen nach interessierten Poingern und Vereinen, „haben sich tonnenweise Leute gemeldet“, berichtet Raffael Scherer. Im Abspann des gut 20-minütigen Films werden fast 80 Beteiligte genannt, erzählt er. „Wir haben versucht, jedem einen Platz im Film zu geben.“

Poing: 80 Schauspieler, Komparsen, Statisten

Gedreht wurde an drei Wochenenden im Sommer, herausgekommen ist „ein schöner Rundumblick für Poinger über das Geschehen im Ort“, beschreibt der Regisseur den Film. „Zu sehen ist, wie viel Poing zu bieten hat und wie viele Leute sich gerne ehrenamtlich engagieren.“ So, wie Simon im Film, erleben die Zuschauer, was in Poing so alles geboten ist und wie man seine Freizeit verbringen kann – ohne Videospiele. Das echte Poinger Leben eben.

Der Heimatfilm ist ein Projekt der Gemeinde Poing, federführend das Kulturamt. Zur Präsentation am Sonntag sind alle Bürger eingeladen. „Für Erfrischungen wird gesorgt“, heißt es in der Ankündigung. Na dann: „Geh mal raus!“ in die Aula der Anni-Pickert-Schule, die für eine Stunde zum Kinosaal wird.

Lesen Sie auch: Raffael Scherer als Musiker. 

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