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Die Kinderbetreuung ist in Poing sicher: Für das Kita-Jahr 2020/21 hat jedes Kind einen Platz.

Bedarfsermittlung

Kitas in Poing: Jedes Kind bekommt Betreuungsplatz

  • Armin Rösl
    vonArmin Rösl
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Poing ist eine der kinderreichsten Gemeinden in Deutschland - und hat für jedes Kind einen Kita-Platz. Der Bedarf fürs Jahr 2020/21 ist gedeckt. Und: Es sind noch Plätze frei.

Poing – Jedes Kind in Poing, das aktuell für das Kita-Jahr 2020/21 angemeldet ist, bekommt einen Platz in einer der 15 Kindertagesstätten in der Gemeinde. Das gaben Bürgermeister Thomas Stark und Jacqueline Schmidt, Leiterin des Kinder-, Jugend- und Seniorenreferats, jetzt in der Haupt- und Finanzausschusssitzung des Gemeinderates bekannt. Jedes Jahr ermittelt die Verwaltung den Bedarf bzw. fragt die Anmeldungen und Plätze bei den einzelnen Kita-Trägern ab. Die Gemeinde selbst betreibt keine Kita.

Im Einzelnen: Krippe - 245 Anmeldungen für insgesamt 297 Plätze; 52 sind noch frei. 
Kindergarten - 774 Anmeldungen für insgesamt 866 Plätze; 92 sind noch frei.
Hort - 258 Anmeldungen für insgesamt 281 Plätze; 23 sind noch frei. 

Zum Kinderbetreuungsangebot in Poing zählt außerdem die Mittagsbetreuung in den drei Grundschulen – durchgeführt von der Kolpingfamilie mit insgesamt 290 Plätzen, davon 272 Anmeldungen bzw. belegt für das Schuljahr 2020/21. Und die Ganztagsklassen an der Grundschule Karl-Sittler-Straße (77 Plätze) sowie der Anni-Pickert-Grundschule (104) bzw. -Mittelschule (69).

Poing: Weniger Anmeldungen für Krippenplätze wegen Corona

Die Bedarfsplanung für die Kinderbetreuung im nächsten Kita-Jahr ist laut Referatsleiterin Jacqueline Schmidt „jedes Jahr ein Überraschungspaket“. Dieses Mal gebe es noch verhältnismäßig viele freie Plätze in Krippe, Kindergarten und Hort. Dies erklärte Schmidt in der Ausschusssitzung wie folgt: bei zwei Trägern besteht aktuell ein Personalmangel; leichter Rückgang der Anmeldungen im Vergleich zu den Vorjahren aufgrund von Corona – zum einen, weil bei manchen Eltern Unsicherheit herrsche, beispielsweise bei der Einkommenssituation; zum anderen, weil manche Eltern durch Corona die Betreuung von Kindern zuhause mit Homeoffice vereinbaren konnten und weiterhin können. „Vor allem im Krippenbereich sind deshalb Anmeldungen wieder zurückgezogen worden“, sagte Schmidt.

Mögliche Gebührenerhöhung im Jahr 2021

Am Ende des Tagesordnungspunktes in der Ausschusssitzung berichtete Bürgermeister Thomas Stark, dass drei Träger an die Verwaltung herangetreten seien mit der Bitte, die Kita-Gebühren zu prüfen, was eine Erhöhung der Beiträge zur Folge hätte. Laut Stark ist die bislang letzte Anpassung/Erhöhung der Beiträge im Jahr 2015 erfolgt. Er kündigte an, dass die Anpassung der Elternbeiträge ab 2021 geprüft werde. „Im Vergleich zu anderen Gemeinden wie Markt Schwaben, Anzing und Zorneding ist Poing deutlich am günstigsten“, sagte Stark. Eine Erhöhung werde moderat ausfallen.

Die Gemeinde Poing gilt als eine dergeburtenstärksten und kinderreichsten Kommunen in Deutschland.

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