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Quirin Halbeck (li.) und Timon Kopatzki haben eine Online-Petition für eine Pumptrack-Anlage gestartet.

Bike-Park

Jugendliche starten Petition: Pumptrack für Poing

  • Armin Rösl
    vonArmin Rösl
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Auf die Frage, was es in Poing an Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche gibt, fällt die Antwort mau aus. Zwei Jugendliche wollen was dagegen tun und hoffen auf einen Bikepark. 

Poing – Es ist ein immer wiederkehrendes Thema: Für Kinder gibt es in Poing Spielplätze fast wie Sand am Meer, aber für Jugendliche? Ein kleine und eine minikleine Skateranlage, das war’s. „Für uns Jugendliche gibt es in Poing so gut wie nichts“, ein Satz, den man unter Poinger Jugendlichen oft hört. Ein Satz, den auch Quirin Halbeck und Timon Kopatzki sagen. Der 15- und der 14-Jährige haben jetzt eine Online-Petition an Bürgermeister Thomas Stark gerichtet mit dem Ziel, dass in Poing ein Bikepark/Pumptrack gebaut wird. „Ein Pumptrack ist ein Ort für Jung und Alt, wo man neue Freundschaften schließen kann, etwas dazulernen kann und, am wichtigesten, wo man viel Spaß haben kann“, schreibt Timon Kopatzki auf der Online-Plattform openpetition.de (Link steht am Ende dieses Artikels).

Poing: Vorbild Aschheim

Eine Pumptrack-Anlage gibt es in der Umgebung bislang lediglich in Aschheim. Der wurde im Dezember 2019 eröffnet, Quirin Halbeck und Timon Kopatzki radeln regelmäßig dorthin. Auf der asphaltierten Runde geht es bergauf und bergab, in Kurven und geradeaus. Zur Eröffnung kamen hunderte Radfahrer, hauptsächlich Jugendliche auf ihren Mountainbikes. Aschheim hatte sich als erste Kommune im Großraum München für die Errichtung einer Pumptrack-Anlage entschieden und diese auch realisiert.

Möglicher Standort: nahe Lerchenwinkel

Quirin Halbeck und Timon Kopatzki sind der Meinung, dass eine solche Anlage sehr gut auch zu Poing passen würde. Als mögliches Areal hierfür schlagen sie den Grünzug entlang des Feldweges von Poing nach Pliening vor (vom Westring aus Richtung Norden, östlich des Neubaugebiets Lerchenwinkel).

Petition: Knapp 300 Unterstützer

Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, haben die beiden Schüler auf der Internetseite openpetition.de eine Online-Petition erstellt. Diese ist noch drei Wochen offen, bislang haben 297 Unterstützer online unterzeichnet. Für das Quorum werden mindestens 350 benötigt. Dann geht die Petition an Poings Bürgermeister Thomas Stark.

Termin bei Poings Bürgermeister

Mit ihm werden sich Quirin Halbeck und Timon Kopatzki gleich nach den Pfingstferien treffen, erzählen die beiden Jugendlichen. Ein Termin sei für Montag, 15. Juni, vereinbart.

Planung und Bau der Pumptrack-Anlage in Aschheim dauerten etwa zwei Monate. Bei der Umsetzung hatten viele Jugendliche mitangepackt. Laut Gemeinde Aschheim wurden rund 100 Tonnen Asphalt und 1500 Tonnen Schotter verbaut.

Link zur Online-Petition: openpetition.de/petition/online/bikepark-pumptrack-fuer-poing-3

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