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Sowohl fürs Jugendzentrum als auch fürs Jugendreferat selbst fehlt es an Fachpersonal. 

Vier offene Stellen

Personal fehlt: Poings Jugendreferat geht am Krückstock

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Dem Jugendreferat der Gemeinde Poing fehlt es an Fachpersonal. Von fünf offenen Stellen kann ab Oktober lediglich eine besetzt werden. Das hat Auswirkungen. 

Poing – Das Jugendreferat der Gemeinde Poing geht, personell gesehen, am Krückstock. Seit Monaten verfüge der Fachbereich „nur noch bedingt über pädagogisches Personal“, berichtete Referatsleiter Michael Krach in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Davon betroffen sei auch das Jugendzentrum, das seit April mit geringfügig Beschäftigten (aktuell mit zwei Werksstudenten und einer Dualen Studentin) besetzt ist.

Poing: Studenten als Aushilfskräfte

Zur Situation im Jugendreferat inklusive Jugendzentrum sagte Krach: „Von fünf nicht besetzten und mehrfach ausgeschriebenen pädagogischen Vollzeitstellen konnte bisher nur eine Stelle ab dem 1. Oktober 2019 besetzt werden.“

Aufgrund des Personalmangels habe außerdem die Erarbeitung des Jugendprogramms bzw. -konzepts, welches die Gemeinde Poing im Zuge der nächsten Neubaugebiete aufstellen möchte, bislang nicht wie geplant fortgeführt werden können. Beispielsweise, so Krach, habe die Online-Jugendbefragung, die Ende Oktober 2018 gestartet und die von Umfragen an Schulen begleitet worden war, bislang nicht endgültig ausgewertet werden können.

Jugendkonzept Poing geht nur langsam voran

In einem gemeindlichen Workshop am 22. Juni wurde über den Bedarf an geeigneten Einrichtungen bzw. Angeboten für Jugendliche im gesamten Gemeindegebiet diskutiert und Idee/Anregungen gesammelt. „Dabei sollte auch die Entwicklung jugendspezifischer Angebote, insbesondere in den neuen Wohngebieten, berücksichtigt werden, berichtete Krach. Einige Maßnahmen, die kurzfristig machbar gewesen seien, seien umgesetzt worden. Weitere sollten mit den pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Jugendreferats entwickelt werden. Doch hierfür fehlt eben das Personal.

Vorschläge für Lerchenwinkel entwickeln

Wie es nun weitergeht? „Die zukünftige Sachgebietsleitung soll in der Einarbeitungszeit schwerpunktmäßig insbesondere konzeptionelle Vorschläge im Wohngebiet Lerchenwinkel entwickeln“, sagte Michael Krach in der Gemeinderatssitzung. Dies soll gemeinsam mit den Jugendreferentinnen des Gemeinderates (Eva Lawes, CSU, und Maria Lindner, SPD) geschehen. Hierbei sollen die Ergebnisse der Onlinebefragung sowie der Jugendsprechstunde, die Bürgermeister Albert Hingerl im Jugendzentrum durchgeführt hatte, einfließen. Diese Sprechstunde fand am 20. November 2018 statt.

Lesen Sie auch: Das Jugendzentrum Poing arbeitet seit Monaten auf Sparflamme.

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