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Zum ersten Treffen des Junior Umwelt Clubs Poing kamen (v.li.) Tanja Haring, Annika Schaefer, Initiatorin Charlotte Schmid, Rosamond Schmid und Mika Flesch. 

Neue Initiative

Junior Umwelt Club Poing: „Es ist schließlich unsere Zukunft“

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In Poing hat sich ein Junior Umwelt Club gegründet. Mitmachen können Kinder und Jugendliche ab der 4. Klassen. Um was es geht, steht hier:

Poing In Poing hat sich ein Junior Umwelt Club gegründet – unter der Leitung von Charlotte Schmid, die bereits in der Interessengemeinschaft (IG) Artenschutz aktiv und Initiatorin der Zigarettenkippen-Sammlungen am Marktplatz ist. Zum ersten Treffen kamen drei Mädchen und ein Junge, berichtet sie. Ziel sei es, dass der Junior Umwelt Club eigene Aktionen auf die Beine stellt, um in der Gemeinde Poing verstärkt auf Umweltschutz hinzuweisen und diesen auch zu praktizieren. Beim Junior Umwelt Club mitmachen können alle Kinder ab der 4. Klasse. Das nächste Treffen findet am Mittwoch, 29. Januar, statt (siehe Textende). 

Diskussion und Aktion

Unter dem Leitspruch „Es ist schließlich unsere Zukunft“ haben Tanja Haring, Annika Schaefer, Rosamond Schmid und Mika Flesch mit Charlotte Schmid zunächst darüber diskutiert, was ihnen in Poing umwelttechnisch nicht gefällt. Annika berichtete, dass sie mehrmals beobachtet habe, dass Raucher ihre Zigaretten auf der Straße ausdrücken und gezielt in Gullys werfen. Weitere Themen, bei denen die Kinder Verbesserungsbedarf sehen: Elterntaxis und zu viele Autos auf den Straßen. Und zu viel Müll, der offen rumliegt.

Gegen die Verpackungsflut

Außerdem, berichtet Charlotte Schmid, wurde beim ersten Treffen über Handys gesprochen und darüber, warum viele Leute immer wieder die neuesten Modelle kaufen, statt ein Handy über mehrere Jahre hinweg zu nutzen. Ebenfalls zur Sprache gekommen: „Was können wir gegen Verpackungsflut und Plastikverpackung tun?“ Ein Vorschlag lautete, dass der Junior Umwelt Club sich per Brief an Geschäftsführungen von Läden bzw. Supermärkten wendet mit der Bitte, auf Plastikverpackung zu verzichten.

Nächstes Treffen am Mittwoch

Des Weiteren überlegten die Kinder, warum die Gemeinde Poing nicht ausschließlich E-Autos verwendet. Hierzu kam als Gast Dritter Bürgermeister Günter Scherzl zu Besuch, der die Gruppe über den aktuellen Stand bezüglich E-Autos aufklärte, berichtet Charlotte Schmid.

Die Initiatorin und Leiterin des Junior Umwelt Clubs kündigt für das nächste Treffen an, dass die Gruppe ihr erstes Experiment ausführen werde. Was das ist, bleibe aber noch geheim. Kinder ab der 4. Klasse sind eingeladen, am Mittwoch, 29. Januar, um 16.30 Uhr in die AWO-Stube an der Poststraße 4 (Poing-Süd) zu kommen. Dort ist vorläufig das Zuhause des Junior Umwelt Club Poing.

Lesen Sie auch: Freiwillige sammeln tausende Zigarettenkippen in Poing.

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