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Zusammen mit Zehntklässlern diskutierten Bürgermeister Albert Hingerl und Umweltbeauftragter Michael Wenzl darüber, was für den Klimaschutz getan werden kann. 

Klima-Dialog in Schule

Weniger Verpackung, mehr Fahrrad fahren

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Zum zweiten Mal war Poings Bürgermeister Albert Hingerl zum Klima-Dialog in einer Schule. Dieses Mal sprach er mit Zehntklässlern der Anni-Pickert-Mittelschule.

Poing – Was tun fürs Klima, damit das Leben auf unserer Erde auch für die nächsten Generationen noch möglich und lebenswert ist? Nach der Seerosenschule (wir berichteten) waren Poings Bürgermeister Albert Hingerl und der Klima-/Umweltbeauftragte der Gemeinde, Michael Wenzl, am Mittwochvormittag in der Anni-Pickert-Schule, um mit Mittelschülern der 10. Jahrgangsstufe über Klima-, Umwelt- und Artenschutz zu diskutieren.


Diskussion mit Zehntklässlern


Hingerl erläuterte, was die Gemeinde bereits tue, beispielsweise das Anlegen und die Pflege von Blühflächen, die Verteilung von Stofftaschen an Neubürger, die Nutzung von Fahrrädern für Verwaltungsmitarbeiter sowie das Angebot für Bürger, kostenfrei ein Lastenfahrrad auszuleihen. „Was können wir noch tun?“, fragte er die Schüler. Als Antworten kamen „Mehr Solaranlagen bauen“, „Das S-Bahnfahren billiger machen“ und „Weitere Lastenfahrräder anbieten“. Zu Letzterem sagte Michael Wenzl, dass das bisherige Fahrrad sehr gut genutzt werde und die Verwaltung sich nächstes Jahr darüber Gedanken machen werde, weitere zur Verfügung zu stellen. Möglicherweise an einem Standort in Poing-Nord. Das jetzige Lastenfahrrad steht beim Rathaus.

Kostenlose Ausleihe von Fahrrad und MVV-Tickets

In Sachen S-Bahnfahren verwies Bürgermeister Hingerl auf das Angebot der kostenfreien MVV-Tickets, die sich Bürger bei der Verwaltung ausleihen können. Allerdings könne es sich keine Kommune leisten, ihren Bürgern die Nutzung von Öffentlichen Verkehrsmitteln komplett zu erstatten. In dieser Sache sei die Landespolitik gefragt.

Bei der Frage, was jeder einzelne tun könne, um Klima und Umwelt zu schützen, antworteten die Schüler in erster Linie: So gut es geht auf Plastik verzichten und mehr Fahrrad fahren.  

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