Große Nachfrage

Poinger Krautgärten: Eine Oase zu allen Zeiten

  • Armin Rösl
    vonArmin Rösl
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Die Poinger Krautgärten erfreuen sich großer Beliebtheit. Im vierten Jahr des Bestehens kann der Gartenbauverein erneut eine Rekordzahl an verpachteten Parzellen melden.

Poing – Früher als sonst hat der Gartenbauverein Poing-Angelbrechting die Krautgärten-Saison eröffnet: Wegen des schönen Wetters können Hobbygartler bereits seit Wochen auf ihren Parzellen arbeiten. Und das auch in Corona-Zeiten. Damit nicht zu viele Menschen gleichzeitig auf dem Areal östlich des Sportzentrums sind, hat Werner Dankesreiter eine Online-Terminplanung für alle Pächter erstellt, wo sich jeder eintragen kann. „Der Betrieb läuft praktisch eingeschränkt“, sagt der 2. Vorsitzende des Gartenbauvereins. Dies sei mit dem Landratsamt Ebersberg abgestimmt.

Poing: 84 Parzellen vergeben

Poing: 84 Parzellen vergeben

Die Poinger Krautgärten gibt es heuer im vierten Jahr. 84 Parzellen sind vergeben, so viele, wie noch nie. Im vergangenen Jahr waren es 78. Im ersten Jahr: 36, ein Jahr später (2018) 66. Von Anfang an unverändert ist die Höhe der Pacht, die pro Saison (Frühjahr bis Herbst) für eine 30 Quadratmeter große Parzelle zu bezahlen ist: 50 Euro. Zwei Parzellen kosten 90 Euro. Im Preis inbegriffen ist die Mitgliedschaft im Gartenbauverein.

Krautgärten Poing: Warteliste

Die Ackerfläche östlich der Fußballplätze, Richtung Moränenhügel, auf der die Bürger Gemüse, Kräuter und Blumen selbst anbauen können, stellt Landwirt Hans Schimpf aus Angelbrechting zur Verfügung. Ebenso einen großen Wassertank zum Gießen. Die Krautgärten erfreuen sich großer Beliebtheit bei Poinger Bürgern, für viele ist der Platz wie eine Oase. Nicht nur jetzt in Corona-Zeiten, wo man umso mehr gerne draußen gartelt, sondern generell. Um die Nachfrage befriedigen zu können, hat der Gartenbauverein zusammen mit dem Landwirt für dieses Jahr eine weitere Reihe eröffnet, mit insgesamt sechs Parzellen. Somit ist die Gesamtzahl auf 84 gestiegen – neuer Rekord. Auf der Warteliste befinden sich momentan vier Anfragen, berichtet Werner Dankesreiter. 

Auf einer Parzelle der Poinger Krautgärten gab es ein Kunstwerk: ein natürliches und vergängliches zugleich. 

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