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Durch den Regen im Seewinkel: Hauptdarsteller Thomas Loibl als Martin Kühn.

Romanverfilmung

Kühn hat in Poing zu tun

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Beim „FilmMittwoch im Ersten“ Ende Januar in der ARD wird Poing eine große Rolle spielen. Die Neubaugebiete Zauber- und Seewinkel waren Drehorte für „Kühn hat zu tun“. 

Poing – Eine Leiche im Bergfeldpark, direkt hinter dem Garten der Familie Kühn. Die wohnt in einem Neubaugebiet, Kriminalkommissar Martin Kühn nimmt mit seinen Kollegen die Ermittlungen auf. Ist der Mann, dessen Leiche da im Park liegt, Opfer eines Serienmörders geworden? Und wo ist eigentlich Kühns Nachbarstochter Emily, die offenbar am helllichten Tag entführt worden ist? Und das alles im Zauber- und Seewinkel in Poing-Nord.

Am Mittwoch, 30. Januar, zeigt die ARD um 20.15 Uhr den Film „Kühn hat zu tun“, nach der gleichnamigen Romanvorlage von Jan Weiler („Maria, ihm schmeckt’s nicht“). Der Film ist eine Produktion des Westdeutschen Rundfunks (WDR) und überwiegend in Poing-Nord produziert worden. Zauber- und Seewinkel dienten als Kulisse, gedreht wurde unter extremen Wetterbedingungen im Mega-Sommer 2018. Große Hitze und heftige Gewitter wechselten sich ab. Mehrere Wochen war das Filmteam mit den Schauspielern in Poing bei der Arbeit. Zu sehen sind Zauber- und Seewinkel auch von oben, aus der Luft. Im Making-Of-Video zum Film sprechen die Macher von einer „Baukastensiedlung“. Im Gegensatz zum Original stehen die Häuser im Film auf dem Gelände einer ehemaligen Munitionsfabrik – von der Altlasten aus dem Boden in die Häuser dringen.

Im Vorfeld der Dreharbeiten hatte die Produktionsfirma nach geeigneten Häusern gesucht, auch für die Innenaufnahmen. Mehrere Poinger hatten sich gemeldet, daraus wurden die entsprechenden Häuser ausgewählt. „Wir freuen uns jeden Morgen, hier hinzukommen“, sagt Hauptdarsteller Thomas Loibl im Making-Of-Video, während einer Drehpause in Poing.

Im Zauber- und Seewinkel wohnen weitere Protagonisten des Films, mit denen Kriminalkommissar Martin Kühn zu tun hat. In der Inhaltsbeschreibung der ARD werden sie wie folgt aufgeführt: „Da gibt es beispielsweise einen Proktologen, dessen geheime Neigungen sogar seine Gattin nachhaltig verstören. Die attraktive Nachbarin Martina Brunner, die auf recht anzügliche Weise ihr Geld verdient. Den reichen Banker Dirk Neubauer, der gerne auch in seiner Freizeit goldene Manschettenknöpfe trägt. Oder den griechischen Obstverkäufer Kolidis, dessen Laden kurz vor der Pleite steht.“

Dann ist da noch die eigene Familie mit Kindern, die Martin Kühn Probleme und Kopfzerbrechen bereitet, und eben das Neubaugebiet. Weil: „Der Wert des noch nicht abbezahlten eigenen Hauses befindet sich im freien Fall: Das Erdreich unter der Neubausiedlung erweist sich dank der Hinterlassenschaften der alten Waffenfabrik als schwer kontaminiert – ein Umstand, der vor allem das Nachbar-Ehepaar Rolf und Eva Rohrschmidt schwer besorgt, mit der Folge, dass auf ihr Bestreben hin schon bald ein komplettes Fernsehteam anrückt. Kühn stößt an seine Grenzen, mental und körperlich. Doch Kapitulation kommt für ihn nicht in Frage“, heißt es in der Inhaltsangabe.

„Kühn hat zu tun“ wird am Mittwoch, 30. Januar, um 20.15 Uhr, im Ersten (ARD) gezeigt. Als Schauspieler unter anderem mit dabei: Thomas Loibl, Dagmar Leesch, Ronald Kukulies, Robert Stadlober und Trystan Pütter.

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