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Aus Plastikmüll wird am Wochenende in Poing ein Kunstwerk erschaffen.

Plastikmüll-Aktion

„Riesenmonsterdingsbums“

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Auf dem Poinger Marktplatz wird am Wochenende ein „Riesenmonsterdingsbums“ geschaffen. Ein was?

Poing – Was genau am Ende rauskommen wird, das ist der Fantasie und dem Geschick aller überlassen, die an der Mitmach-Aktion am Wochenende teilnehmen. Am Poinger Marktplatz in der neuen Ortsmitte soll ein Kunstwerk aus Plastikmüll entstehen, eine Aktion der von Maria Lindner neugegründeten Gruppe „Plastikfreier leben“. Weil weder klar ist, wie viele Leute teilnehmen werden, noch, wie viel Plastikmüll vorbeigebracht wird, hat Lindner dem Projekt den Titel „Riesenmonsterdingsbums“ gegeben. Intention der Installation: „Die Leute zum Nachdenken anregen, wie viel Plastik produziert wird und wie viel entsprechender Abfall anfällt“, erläutert Lindner. Die 27-jährige Sozialpädagogin hat im Februar die Gruppe „Plastikfreier leben“ gegründet, die sich regelmäßig zum Erfahrungs- und Ideenaustausch trifft.

Eine Idee, wie das Plastikmüllkunstwerk aussehen könnte, hat die Viertklässlerin Rosamond Schmid aus Poing gezeichnet: eine Art Riesenmensch. Egal, Vorgaben gibt es keine. Was es gibt, sind zwei Künstlerinnen, die bei der Aktion beratend mitwirken werden, kündigt Lindner an: Gülcan Turna und Doris Schlatterer.

Wer bei der Installation dabei sein bzw. mitmachen will, kommt am Wochenende zum Marktplatz und bringt sauberen Plastikmüll (zum Beispiel Flaschen, Becher, Netze) mit. Gearbeitet am „Riesenmonsterdingsbums“ wird am Samstag, 25. Mai, von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr, am Sonntag von 10 bis 12 Uhr.

Je nach Wetter und Standfestigkeit soll die Installation länger stehen bleiben.

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