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Nach Ausschreitungen an Halloween: Polizei durchsucht mehrere Wohnungen

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Von: Raffael Scherer

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Polizeischild und Blaulicht.
Die Wohnungen mehrerer Jugendlicher aus Markt Schwaben wurden von der Polizei durchsucht. (Symbolbild). © Friso Gentsch / dpa

Am 31. Oktober zog in Poing eine Schlägerbande umher. Nach ersten Ermittlungen hat die Polizei nun eine Jugendgruppe in Verdacht.

Markt Schwaben/Poing - Mehrere Jugendliche aus Markt Schwaben sollen hinter den Ausschreitungen in Poing an der vergangenen Halloweennacht stecken. Das sei laut der Polizeiinspektion Poing das erste Ergebnis nach Vernehmungen und Auswertungen des bisherigen Beweismaterials.

In der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November trieb sich damals in Poing eine Schlägerbande umher. Zuerst griffen sie vor einem Schnellrestaurant eine Gruppe Jugendlicher an. Dabei schlugen sie diese mit Eisenstangen und traten den Teenagern gegen den Kopf. Kurze darauf zerrten dieselben Schläger einen 16-Jährigen vom Rad auf den Boden und traten ihm gegen den Kopf. Der 16-Jährige wurde mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert.

Hausdurchsuchungen in Markt Schwaben: Jugendliche sollen hinter Halloween-Attacken stecken

Die Spur führte die Ermittler zu vier Jugendlichen, zwischen 14 und 17 Jahren alt, sowie einem Heranwachsenden, heißt es. In enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft München II und der Kriminalpolizeiinspektion Erding durchsuchte die Poinger Polizei am Donnerstag mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei mehrere Wohnungen in Markt Schwaben.

Bei den Einsätzen habe laut Polizei „umfangreiches Beweismaterial sichergestellt“ werden können. Näher wollten sich weder Polizei noch Staatsanwaltschaft zum Ergebnis des Polizeigroßeinsatzes äußern. Gegen die Verdächtigen werde wegen gefährlicher Körperverletzung und schweren Landfriedensbruchs ermittelt.

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