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Natur statt Notunterkunft: Mitarbeiter des Medienunternehmens Discovery waren mit gut 80 Asylbewerbern im Wildpark Poing.

Impact Day

Raus aus der Enge, rein in die Natur

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Damit sie mal raus aus dem tristen Alltag in der Notunterkunft kommen, hat das Medienunternehmen Discovery die Asylbewerber, die in Poing untergebracht sind, in den den Wildpark eingeladen. Etwa 80 Flüchtlinge haben den Ausflug mitgemacht. 

Einmal im Jahr veranstaltet das Medienunternehmen den „Discover Your Impact Day“. An diesem Tag engagieren sich die über 5000 Mitarbeiter weltweit bei sozialen Projekten, statt ins Büro zu gehen. „Die Idee: Die Mitarbeiter geben den Gemeinden, in denen sie leben, etwas zurück“, lautet das Motto.

Als Begleitung dabei waren Ulrike Kirchhoff (re.) sowie weitere Mitglieder des ehrenamtlichen Helferkreises.

Schon vor einem Jahr hat der Poinger Michael Mühlich zusammen mit Kollegen, die aus der Umgebung kommen, einen Freizeittag für Asylbewerber organisiert. Etwa 40 junge Männer, die damals in der Notunterkunft Turnhalle der Seerosenschule untergebracht waren, waren mit in den Wildpark gegangen.

Jetzt, am vergangenen Freitag, waren es gut 80 Flüchtlinge, die sich an dem Ausflug beteiligt haben. „Damit sie mal aus der Enge rauskommen“, so Mühlich und seine sechs Mitstreiter. Die meisten derjenigen, die nun mitgegangen sind, leben in der Turnhalle der Dominik-Brunner-Realschule.

Schon am ersten Gehege bleiben die jungen Männer lange stehen und freuen sich darüber, dass die Rehe ihnen aus der Hand fressen. Es wird viel gelacht, gestreichelt und gefüttert. Und freilich werden Erinnerungsfotos geschossen – wer würde das nicht tun?

Mit dabei waren Ulrike Kirchhoff, Rosi Habeck und Renate Rethage vom Poinger Helferkreis, der sich um die Asylbewerber kümmert. Zusammen mit den Discovery-Mitarbeitern sind sie mit den Asylbewerbern durch den Wildpark spaziert und haben sie mit Getränken und einer Brotzeit versorgt. Finanziert worden ist der Tag vom Medienunternehmen. 

Armin Rösl

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