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Am 8. Juni 2018 gab es schon einmal eine Menschenkette in Poing.

Wegen Corona

Dankes- und Solidaritätsaktion: Menschenkette am Samstag

  • Armin Rösl
    vonArmin Rösl
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In Poing soll sich am Samstag eine Menschenkette bilden - eine Solidaritäts- und Dankesaktion der Gruppe Respekt@Poing anlässlich von Corona. 

Poing – Die Möglichkeit, dass Freiluftveranstaltungen mit bis zu maximal 200 Personen wieder erlaubt sind, nutzt die Aktionsgruppe Respekt@Poing für eine Demonstration: am Samstag, 12 Uhr, soll eine „Menschenkette der Solidarität“ gebildet werden, erklärt Christina P. Tarnikas, Sprecherin der Gruppe. Ausgangspunkt ist der Marktplatz in der neuen Ortsmitte. Die Aktion soll ein Zeichen des Dankes an alle Menschen in der Gemeinde Poing sein, die während des Corona-Lockdowns ehrenamtlich geholfen haben – sei es als Einkaufsdienst für Senioren, sei es als Helfer bei der Poinger Tafel (hier waren beispielsweise die Pfadfinder aktiv), sei als freiwillige Näherinnen von Masken. „Respekt@Poing findet, es ist an der Zeit, sich bei all diesen Menschen zu bedanken“, sagt Tarnikas. Auch bei allen Entscheidungsträgern sowie bei jenen, die das Leben und die Strukturen aufrecht erhalten haben, in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Schulen, Supermärkten.

Darüber hinaus will Respekt@Poing noch etwas anderes: „Zusätzlich möchten wir auch denjenigen unsere Solidarität signalisieren, die aufgrund des Lockdowns um ihr wirtschaftliches Überleben kämpfen, wie die Künstler, die Firmeninhaber und Mitarbeiter der Gastronomie sowie der Veranstaltungsbranche, die Gewerbetreibenden und viele andere mehr.“

Aufgrund der weiterhin geltenden Abstandsregeln wird die Menschenkette nicht Hand in Hand gebildet, sondern mit den vorgegebenen eineinhalb Metern Abstand. „Wir haben hierfür eigens Abstandsbänder, die wir verteilen werden“, informiert Christina P. Tarnikas. Eine Maskenpflicht bestehe nicht, weil es sich um eine Veranstaltung unter freiem Himmel handelt. „Wer möchte und sich damit sicherer fühlt, kann selbstverständlich eine Maske tragen.“

Die lose Aktionsgruppe Respekt@Poing zählt momentan etwa 20 Mitglieder, berichtet Tarnikas, von denen etwa die Hälfte aktiv tätig ist. Die Vorbereitung für die Demo am Samstag habe einige Zeit gebraucht, informiert die Sprecherin – Gespräche und Abstimmung mit Behörden und der Polizei seien notwendig gewesen für die Genehmigung der Demonstration. Diese findet bei jedem Wetter statt, „außer, es gewittert“.

Treffpunkt ist um 12 Uhr am Marktplatz. Von dort wird die Kette aufgebaut – in Richtung evangelischer Christuskirche im Bergfeldpark sowie durch die neue S-Bahnunterführung nach Alt-Poing, erläutert Tarnikas. Schirmherr der Veranstaltung ist Bürgermeister Thomas Stark.

Vor zwei Jahren gab es schon einmal eine Menschenkette, die Alt- und Neu-Poing verbunden hat. Anlass war die Einweihung der neuen Pfarrkirche. 

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