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„Austro meets Bavaria“: Es müssen nicht nur Gassenhauer sein

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Von: Armin Rösl

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Hits aus Österreich und Bayern spielte und sang Michael Benker bei „Austro meets Bavaria“ in Poing. © Armin Rösl

Klar hat Michael Benker bei seinem „Austro meets Bavaria“-Konzert in Poing auch Klassiker gespielt. Aber nicht nur. Genau das macht‘s aus.

Poing – Ein Konzert, in dem Pop-/Rockklassiker aus Österreich und Bayern und ein ganz kleines bisserl aus dem Rest von Deutschland gespielt werden, aber ohne das unvermeidliche „Skandal im Sperrbezirk“ von der Spider Murphy Gang und das abgenudelte „Fürstenfeld“ von STS – funktioniert das? Ja, das funktioniert! Der Musiker Michael Benker aus Erding hat’s am Samstagabend auf der Livebühne des Bistros „Zum Andal“ in Poing bewiesen. 

Poing: Lagerfeuerstimmung

Poing: Lagerfeuerstimmung

Ohne Schirm, aber mit viel Charme und Melone (also Hut am Kopf) plus Gitarre. Nostalgie und Lagerfeuerstimmung vom ersten Lied an. Weil Benker halt auch die Stimmlagen der Musiker von Wolfgang Ambros über Udo Jürgens bis hin zu Willy Michl, Spider Murphy Gang, STS, Reinhard Fendrich und Co. trifft. Und weil er in seinem Programm „Austro meets Bavaria“ nicht ausschließlich die Gassenhauer spielt, sondern auch lange nicht mehr gehörte Stücke wie „Die Blume aus dem Gemeindebau“ (Ambros) und „Spuck den Schnuller aus“ (Ludwig Hirsch). Ein schönes und fröhliches, manchmal sentimentales (zum Beispiel bei „Großvater“ von STS) Mitsing-Konzert war das, von der ersten bis zur letzten Minute im voll besetzten Nebenraum beim „Zum Andal“.  

Michael Benker ist in vielen Stilrichtungen musikalisch aktiv. Und er komponiert eigene Songs, die er auf CD gepresst hat.

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