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Im Erdgeschoss des neuen Gebäudes gibt es links Räume für Vereine, rechts entsteht eine Gaststätte. 

Liebhart’s-Grundstück 

Poing mietetRäume für Vereine

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Die Gemeinde Poing wird im neuen Häuserkomplex, das derzeit auf dem Gelände des ehemaligen Liebhart’s Bräuhaus entsteht, Räume anmieten und diese Vereinen zur Verfügung stellen. Insgesamt handelt es sich um gut 180 Quadratmeter inklusive Toiletten und Küche.

Poing – Die Räume befinden sich im Erdgeschoss, links vom Eingang des alten Liebhart’s Bräuhauses. Rechts, wo früher der Saal war, plant der Bauherr ein Wirtshaus mit einem großen Gastraum sowie eine Terrasse mit Freisitzen an der Anzinger Straße. Damit erfüllt der Investor die Vorgaben der Gemeinde Poing nach kommunalen Räumen sowie nach einer – wenn möglich – bayerischen Gaststätte.

Allerdings, das ist der Wermutstropfen, wird der Platz für Vereine nicht so groß ausfallen, wie erhofft. Zudem steht keine reine Veranstaltungsstätte in Form eines eigenen Saals zur Verfügung. Trotzdem: Der Gemeinderat hat jetzt beschlossen, die vorhandenen Räumlichkeiten im Erdgeschoss anzumieten. Interessenten gibt es einige, beispielsweise den AWO-Ortsverein für Seniorentreffen und -projekte, die Volkshochschule sowie die SG und den TSV Poing für die Durchführung von Gymnastikstunden und die Musikkapelle, die in Zusammenarbeit mit der Vhs musikalische Früherziehung dort anbieten möchte. Außerdem, so eine weitere Idee, könnten die Räume auch von selbstorganisierten Jugendgruppen genutzt werden.

Wie hoch die Miete sein wird, die die Gemeinde zahlen muss, ist noch nicht bekannt. Auch steht noch nicht fest, ob und in welcher Höhe die künftigen Nutzer ihrerseits wieder Miete an die Gemeinde zahlen müssen. Eva-Maria Saam (CSU) regte an, für sämtliche kommunalen Räume in der Gemeinde Poing, die von Vereinen und Organisationen genutzt werden, eine Mischkalkulation aufzustellen und dementsprechend Nutzungsgebühren zu verlangen. „Es darf keine Unterschiede und Benachteiligungen geben“, so Saam.

Mit den kommunalen Räumen sowie mit der neuen Grundschule, in der ein Veranstaltungsraum für bis zu 300 Personen entsteht, erhofft sich die Gemeinde eine Belebung von Poing-Süd. Allerdings, so betonte Bürgermeister Albert Hingerl (SPD), könne die Veranstaltungsstätte in der neuen Grundschule Karl-Sittler-Straße nicht als ständiger Vereinstreffpunkt genutzt werden. Dies sei für die gemeindlichen Räume im neuen Gebäude auf dem Liebhart’s-Grundstück ebenfalls nicht vorgesehen.

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