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In gut zehn Wochen soll die neue Unterführung für Fußgänger und Radfahrer am Poinger S-Bahnhof fertig sein. 

Bahnunterführung

Vorgezogenes Weihnachtsgeschenk

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Der Bau der neuen Fuß- und Radunterführung am S-Bahnhof Poing liegt im Zeitplan. Die Eröffnung dürfte sich wie ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk anfühlen. 

Poing – Wofür seit Jahrzehnten Gemeinderat und Verwaltung gekämpft und worauf viele Bürger gewartet haben, wird bald fertig sein: die neue Fuß- und Radunterführung am Poinger S-Bahnhof. Wie Bürgermeister Albert Hingerl auf Nachfrage mitteilt, liegen die Bauarbeiten nach wie vor im Zeitplan, sodass das Bauwerk Ende November eröffnet werden könne. Auch bei den Kosten gebe es bislang keine Abweichungen: „Die Kosten liegen derzeit wie geplant im Kostenrahmen von 9,5 Millionen Euro“, so Hingerl.

Poing: Eröffnung Ende November

Mit der Unterführung wird nicht nur das Erscheinungsbild des Bahnhofs verändert, nein, die Unterführung gilt als jene Verbindung zwischen Poing-Süd und Poing-Nord, die beide Teile näher zusammenbringen soll. „Nach Fertigstellung können alle, insbesondere Menschen mit Behinderungen oder Mobilitätseinschränkungen, barrierefrei vom Ortszentrum im Norden nach Süden zur Bahnhofstraße gelangen“, sagt Hingerl, der diese Baustelle immer wieder als „meine Lieblingsbaustelle“ bezeichnet. 

Dankwallfahrt nach Altötting

Weil endlich Realität wird, um was die Gemeinde viele viele Jahre gekämpft und über das sie mit der Deutschen Bahn lange lange diskutiert und gestritten hat. Als Dank, dass die Maßnahme endlich umgesetzt wird, war Poings Bürgermeister sogar zu Fuß nach Altötting gepilgert.

Noch keine Barrierefreiheit zu den Bahnsteigen

Ein Wunsch aber wird sich noch nicht erfüllen: der barrierefreie Zugang von der Unterführung zu den Bahnsteigen. Der hierfür erforderliche Ausbau, für den nicht die Gemeinde, sondern die Deutsche Bahn verantwortlich ist, sei von dieser erst in den Jahren 2020/21 vorgesehen.

Nichtsdestotrotz dürfte die Eröffnung der Bahnunterführung Ende November sich für Gemeinderat, Verwaltung und auch für viele Bürger wie ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk anfühlen.

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