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Fleißig und umweltbewusst unterwegs sind Poinger Bürger als Models für die Kampagne „poing radelt...“ zu sehen.

Kampagne

Poing radelt . . .

  • Armin Rösl
    vonArmin Rösl
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Die Gemeinde Poing hat eine Plakatkampagne fürs Radlfahren gestartet. Models sind Bürger.

Poing – Auf dem Weg zum Titel „fahrradfreundliche Kommune“ befindet sich die Gemeinde Poing momentan auf der Hälfte. Vor zwei Jahren hat sich Poing der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern (AGFK) angeschlossen mit dem Ziel, das Siegel zu erhalten. Vier Jahre sind insgesamt Zeit, um alle Bedingungen zu erfüllen, Mängel zu beheben und Neuigkeiten einzuführen. Die ersten zwei Jahre sind vorbei.

Einen Schritt auf dem Weg zur „fahrradfreundlichen Kommune“ hat der Gemeinderat schon im Sommer 2016 getan, indem er den Beschluss gefasst hat, „den Radverkehr

Fleißig und umweltbewusst unterwegs sind Poinger Bürger als Models für die Kampagne „poing radelt...“ zu sehen.

in besonderem Maße zu fördern“. Dies geschieht seit Kurzem mit einer Plakataktion. Auf vier Motiven sind Poinger Bürger zu sehen, mit dem Slogan „poing radelt...“ und dem Zusatz „...in den Kindergarten!“, „...in der Freizeit!“, „...zum Einkaufen!“ und „...in jedem Alter!“. Dazu kurze Erklärungen, warum Fahrradfahren gut ist und gut tut.

Die Plakate hängen in öffentlichen Gebäuden, in Kindertagesstätten, Gaststätten und Arztpraxen. Die Aktion „poing radelt“ soll laut Bürgermeister Albert Hingerl „die Bürger dazu animieren, öfter auf das Auto zu verzichten und dafür das Rad zu nutzen“.

Bei einem Besuch vor etwa zwei Jahren hat eine AGFK-Delegation Poings Fahrradtauglichkeit unter die Lupe genommen – und hat der Gemeinde einige Hausaufgaben aufgegeben. Beispielsweise müsse das Radfahren an der Gruber Straße sicherer werden und es sollten spezielle Service-Angebote für Radler eingerichtet werden, wie eine Luftpumpenstation, einen Schlauchautomaten und eine Ladestation für Elektrofahrräder. Spätestens in zwei Jahren wird die AGFK erneut Poing bereisen und mit dem Fahrrad befahren – und dann entscheiden, ob die Gemeinde als „fahrradfreundliche Kommune“ ausgezeichnet wird. 

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