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Bis zum 15. September dauern die Arbeiten im Bürgerhaus, weshalb das Gebäude geschlossen ist. In fast allen Räumen werden neue Akustikdecken installiert.

Bürgerhaus

Endlich wird's leiser

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Im Poinger Bürgerhaus werden derzeit neue Akustikdecken eingebaut. Nach den Sommerferien soll es im Gebäude endlich weniger lärmen und hallen. 

Nach den Sommerferien soll es endlich leiser sein im Bürgerhaus. Nicht, was Angebot und Programm betrifft, sondern die Lautstärke. Derzeit werden in fast allen Räumen und in den Fluren Akustikdecken eingebaut, die etwa 20 Zentimeter von der eigentlichen Decke abgehängt sind. Dadurch soll es weniger hallen und lärmen, was insbesondere Besucher und Nutzer des Familienzentrum-Cafés gehörig genervt hat. Schon kurz nach Eröffnung des Bürgerhauses im Jahr 2010 war Mitgliedern des Familienzentrums aufgefallen, dass es teilweise unerträglich ist, im Café zu sitzen und sich zu unterhalten. Die Akustik glich der einer Bahnhofshalle.

Dieser Zustand wird nun während der Sommerferien geändert. Ende April hatte der Gemeinderat beschlossen, die Räume entsprechend nachzubessern; Kostenschätzung: rund 165 000 Euro brutto (mit Nebenkosten). „Damit beseitigen wir ein großes Problem“, sagte damals Bürgermeister Albert Hingerl. Vom Gesamtbetrag sind im aktuellen Haushalt der Gemeinde Poing im Vorfeld bereits 150 000 Euro eingeplant worden, sodass lediglich noch 15 000 Euro außerplanmäßig aufzubringen sind. Dies geschieht laut Kämmerei über den sogenannten „Deckungskreis“, einer finanziellen Reserve.

Zum 15. September sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, informierte in jener Sitzung der von der Gemeinde beauftragte Architekt Peter Jakubicka von der Haindl + Kollegen GmbH aus München. Seinen Ausführungen zufolge werde durch die abgehängte Decke vor allem im Café-Bereich „ein Gefühl der Behaglichkeit“ entstehen.

Darauf hofft nicht nur das Familienzentrum, sondern auch der AWO-Ortsverein. Dessen Vorsitzender Peter Maier berichtete, dass auch bei Seniorennachmittagen im Café der Lärm und Hall fast nicht auszuhalten sei. Bürgermeister Hingerl gab in der April-Sitzung des Gemeinderates zu, dass man beim Bau des Bürgerhauses die künftige Nutzung der Räume nicht ausreichend beachtet habe. Deshalb jetzt die Nachbesserungsarbeiten.

Auch außen am Bürgerhaus muss etwas getan werden. Dabei handelt es sich laut Gemeindeverwaltung um Mängel innerhalb der Gewährleistungspflicht. Laut einem Sachverständigen, der das Gebäude geprüft hatte, seien insbesondere am Dach erhebliche Mängel aufgetreten, die es nach sechs Jahren nicht geben dürfe. Die Gemeindeverwaltung hat die Baufirma aufgefordert, diese zu beheben.

Armin Rösl

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