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Damit es im Umfeld der Asylbewerber-Unterkünfte (hier das Wohnheim an der Gruber Straße in Poing) sauberer wird, soll es bald eine Aufräumaktion geben. 

Keiner macht was - außer der Hausmeister und der Helferkreis

Asylbewerberunterkünfte vermüllen - keiner räumt auf

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Bald soll es an den Asylbewerber-Unterkünften in der Gemeinde Poing eine Aufräumaktion geben, bei der insbesondere die Außenflächen sauber gemacht werden.

Poing – Das kündigte Bürgermeister Albert Hingerl in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates an. Die Verwaltung habe das Landratsamt, das für die Unterkunft an der Gruber Straße in Poing (das ehemalige Arbeiterwohnheim) zuständig ist, unlängst auf die teilweise Vermüllung der Unterkünfte bzw. deren Umfeld hingewiesen. Für die Unterkunft (Container) in Grub ist die Regierung von Oberbayern verantwortlich.

Helferkreis kommt zum Aufräumen

Nun habe die Kreisbehörde geantwortet, informierte Hingerl. Zitat: „Um Abhilfe zu schaffen, wird in allen dezentralen Unterkünften im Gemeindegebiet unter der Leitung des Landratsamtes mit Bewohnern, dem Helferkreis und der Gemeinde Poing zeitnah eine Aufräumaktion der Außenflächen durchgeführt werden.“ Generell, so heißt es in dem Schreiben des Landratsamtes weiter, seien die Asylbewerber für die Abnutzung und Sauberkeit der Unterkünfte selbst verantwortlich. Dies sei laut Kreisbehörde ein wichtiger Teil der Integration.

Anderes Verständnis von Sauberkeit

Allerdings, so Hingerl weiter, weise das Landratsamt auch darauf hin, „dass die Bewohner teilweise ein anderes Selbstverständnis bezüglich Sauberkeit und Ordnung haben, die hygienischen Zustände in den Unterkünften nicht an unserem Standard gemessen werden sollten und sich die Unterkünfte in keinem schlechten hygienischen Zustand befänden; Hausmeister seien mehrere Stunden wöchentlich vor Ort.“

Darüber hinaus gäbe es dem Landratsamt zufolge „keine Sanktionsmöglichkeiten, um die Bewohner anzuhalten, die Putzpläne einzuhalten und für Sauberkeit zu sorgen.“ 

Lesen Sie dazu auch: Asylbewerber-Unterkunft wird voll: Helfer frustriert

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