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An der Bergfeldstraße entsteht ein Gebäudekomplex mit 33 einkommensgeförderten Mietwohnungen und einer Kindertagesstätte. 

Sozialer Wohnungsbau

Sechs bis acht Euro Netto-Kaltmiete

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In Poing-Nord entstehen derzeit 33 neue Mietwohnungen im sozialen Wohnungsbau. Bezugsfertig sollen sie ab September sein, die Bewerbungsphase hat jetzt begonnen.

Poing An der Bergfeldstraße 17 und 19, gegenüber des Badesees, entsteht derzeit ein Gebäudekomplex mit insgesamt 33 Wohneinheiten. Bauherrin ist die Südhausbau GmbH aus München. Die hat schon im Zauber- und Seewinkel Häuser für Privateigentümer gebaut, nun errichtet sie erstmals Mietwohnungen im sozialen Wohnungsbau. „Dieses Projekt soll es älteren oder behinderten Menschen, Alleinerziehenden und auch Familien mit geringem bzw. mittlerem Einkommen ermöglichen, sich eine Wohnung im doch ansonsten recht teuren Poing leisten zu können“, teilt die Gemeindeverwaltung mit. Die günstigen Mieten würden durch die gemeinsame Förderung von Freistaat Bayern, Landkreis Ebersberg und Gemeinde Poing möglich.

Die Kaltmiete liegt, je nach Einkommen und der sich daraus ergebenden Zusatzförderung, zwischen sechs und acht Euro pro Quadratmeter. Die Förderung richtet sich nach den Einkommensverhältnissen der Mieter, informiert die Verwaltung. Die Bewerbungsfrist hat nun begonnen, bis zum 31. März müssen die Anträge vorliegen (siehe Textende).

Die Größe der einzelnen Wohneinheiten liegt laut Verwaltung zwischen 40 und 92 Quadratmeter. Es handelt sich um Ein-, Zwei-, Drei- und Vier-Zimmerwohnungen, die alle barrierefrei errichtet sind. Jede Wohnung verfügt über ein separates Kellerabteil. Unter der Wohnanlage befindet sich eine Tiefgarage mit 40 Stellplätzen. Laut Gemeinde werden die ersten Wohnungen voraussichtlich im September bezugsfertig sein.

Im Informationstext zum sozialen Wohnbauprojekt heißt es: „Für die Belegung der Wohnungen wurde von der Regierung von Oberbayern die Haushaltsgröße und die Einkommensstufe für jede Wohnung festgelegt. Das heißt, für jede Wohnung gibt es Vorgaben für die Haushaltsgröße sowie die Einkommensverhältnisse der künftigen Mieter, wobei circa die Hälfte der Wohneinheiten für mittlere bis höhere Einkommensgruppen vorgesehen ist.“

Zuständig für die Ermittlung der insgesamt drei Einkommensstufen, die Erteilung der Wohnberechtigungsbescheide und die Bewilligungsbescheide für die Zusatzförderung ist die Abteilung Wohnungsbauförderung im Landratsamt Ebersberg. Die Vergabe der Wohnungen erfolgt dann in Abstimmung zwischen der Gemeinde Poing, dem Landratsamt Ebersberg und der Südhausbau GmbH als Bauherrin.

Im Erdgeschoss des Gebäudekomplexes entsteht zusätzlich eine viergruppige Kindertagesstätte. Die bzw. ein Teil davon ist als Betriebskindergarten vorgesehen – für Menschen, die nicht aus Poing stammen, aber hier arbeiten.

Infos und Bewerbung

Wer sich für eine der 33 Wohneinheiten bewerben möchte, erhält Antragsformulare, Unterlagen sowie weitere Informationen im Rathaus der Gemeinde Poing, Zimmer 005 und 006, Telefon (0 81 21) 97 94-160 bzw. 97 94-162.

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