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Wegen starker Rauchentwicklung, ausgelöst durch ein angebranntes Suppenhuhn, rückten in der Nacht auf Dienstag, gegen 4.15 Uhr, rund 25 Feuerwehrkräfte aus. 

Starker Rauch in Mehrfamilienhaus

Suppenhuhn sorgt für Großeinsatz

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Ein angebranntes Suppenhuhn hat in der Nacht auf Dienstag zu einem Großeinsatz geführt. Während das Huhn auf dem Herd brutzelte, war die Köchin eingeschlafen.

Poing – Ein angebranntes Suppenhuhn in einer Wohnung an der Wittelsbacherstraße in Poing-Süd hat in der Nacht von Montag auf Dienstag einen größeren Einsatz ausgelöst. Wie die Polizei meldet, war es gegen 4.15 Uhr in einem Mehrfamilienhaus zu starker Rauchentwicklung gekommen, weshalb eine 42-jährige Bewohnerin die Feuerwehr alarmierte. Als die Freiwilligen Feuerwehren Poing und Neufarn mit insgesamt etwa 25 Einsatzkräften sowie die Polizei und ein Rettungswagen eintrafen, berichtete eine 75-jährige Hausbewohnerin, was passiert war. Sie habe ein Suppenhuhn auf den Herd gestellt und eingeschaltet, war allerdings dann versehentlich auf der Couch eingeschlafen. Sie sei später vom Rauchmelder in ihrer Wohnung, der ausgelöst hatte, aufgeweckt worden, habe das Essen vom Herd genommen und die Wohnung gelüftet.

Wie die Polizei meldet, zog der Rauch in die darüber liegende Wohnung in dem Haus, sodass auch dort der Rauchmelder Alarm schlug. Daraufhin wachte die 42-Jährige auf und verständigte die Feuerwehr.

Durch den Rauch entstand laut Polizeiinspektion Poing kein Schaden, verletzt wurde niemand. Alle Wohnungen waren weiterhin bewohnbar.

„Auch wenn es in diesem Fall zu keinem Brand kam, zeigt sich einmal mehr die Wichtigkeit von Rauchmeldern in Wohnungen, um Brände frühzeitig zu erkennen oder ganz verhindern zu können“, schreibt Poings Polizeichef Helmut Hintereder im Pressebericht.  

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