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Aufgrund der Corona-Pandemie fand die Poinger Tafel erstmals im Freien statt. Mit Hilfe von Pfadfindern. 

Erweitertes Angebot

Poinger Tafel ab sofort auch für Bürger, die wegen Corona-Krise arbeitslos sind

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Die Poinger Tafel erweitert ab nächster Woche den Kreis derjenigen, die Lebensmittel abholen dürfen: auf Poinger Bürger, die wegen der Corona-Krise derzeit arbeitslos sind. 

Mit Unterstützung von Mitgliedern des Pfadfinderstammes Windrose Anzing/Poing hat Christine Bloch am Mittwoch die Poinger Tafel erstmals im Freien angeboten. Um wegen Corona die Ansteckungsgefahr so gering wie möglich zu halten, hatten die Pfadfinder die Lebensmittel auf der Terrasse der evangelischen Christuskirche aufgebaut. Die Pfadis unter der Leitung von Dominik Hohl springen für die eigentlichen ehrenamtlichen Helfer der Tafel ein, die fast allesamt im Risikoalter von über 60 Jahren sind. Die Tafel-Gänger selbst wurden einzeln und mit Abstand zueinander zur Ausgabestelle im Garten der Kirche gelassen. 

Poing: Pfadfinder helfen

Leiterin Christine Bloch berichtete, dass von den Discountern viele Lebensmittel bereitgestellt werden. Aufgrund dessen werde sie die Tafel ab nächster Woche nicht nur für sozial Bedürftige öffnen, sondern auch für jene Poinger Bürger, die im Zuge der Corona-Krise derzeit arbeitslos sind (darunter zählt Bloch beispielsweise Selbstständige, die vorübergehend ihr Geschäft schließen mussten). „Das wird ganz unbürokratisch über die Bühne gehen“, kündigt Bloch an. Die Poinger Tafel findet jeden Mittwoch in bzw. an der Christuskirche (Gebrüder-Asam-Straße 6) statt, Ausgabezeit ist von 10 bis 11 Uhr. Der Obolus für die Mitnahme von frischen und haltbaren Lebensmitteln beträgt einen Euro. 

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