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Wohlbehalten in Istanbul angekommen (v.li.) Josef Vodermeier, Martin Pfürmann, Max Lang, Frank Breckner, Moritz Glück und Andreas Dreyer.

Team „Roadrunners“

Grüße aus Istanbul

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Bei der Europa-Orient-Rallye hat das Team „Roadrunners“ aus Poing und Umgebung die erste Woche hinter sich. Mit zwei technischen Defekten, ansonsten läuft es super. 

Poing/Istanbul – Das Team „Roadrunners“ aus Poing und Umgebung hat nach einer Woche das erste große Etappenziel der Europa-Orient-Rallye erreicht: Frank Breckner, Martin Pfürmann, Max Lang, Josef Vodermeier, Moritz Glück und Andreas Dreyer sind wohlbehalten in Istanbul angekommen. Die sechs sind mit ihren drei alten BMWs am Samstag vor einer Woche in Heilbronn gestartet, Ziel ist Zypern. Bei der laut Veranstalter „abenteuerlichsten Autorallye der Welt“ geht es nicht um Geschwindigkeit, sondern um Spaß und gute Taten. Auf der 7000 Kilometer langen Strecke, die in drei Wochen zurückgelegt wird, haben alle Teams verschiedene Aufgaben zu bewältigen. Die „Roadrunners“ haben unter anderem Kinderspielsachen und -kleidung dabei, einen Teil davon haben sie bereits in einem kleinen Ort in Bulgarien verteilt. „Die Kinder haben sich riesig gefreut“, berichtet Pfürmann.

In der ersten Woche hatten die „Roadrunners“ mit zwei technischen Defekten zu kämpfen. Nachdem sie die erste Rallye-Nacht auf einem Parkplatz hinter Wien verbracht hatten und nach Budapest weitergefahren waren, platzte dort in einem Auto der Ausgleichsbehälter des Kühlsystems. Weil das Warten auf ein Ersatzteil länger gedauert hatte, waren die „Roadrunners“ in Verzug geraten. „Da wir fast einen Tag verloren hatten, sind wir dann in 36 Stunden fast durchgehend bis Istanbul gefahren“, berichtet Martin Pfürmann. In Bulgarien kam dann noch ein Riss in der Auspuffanlage eines BMWs hinzu, der zum Glück kurzerhand von einer kleinen Werkstatt geschweißt wurde. „Die waren sehr hilfsbereit.“

Am Freitag sind die Rallye-Teilnehmer an der Blauen Moschee in Istanbul gestartet. Nächstes Ziel ist der Berg Ararat in Ostanatolien, wo einst die Arche Noah nach der Sintflut gestrandet sein soll. Dort werden die Teams eine symbolische Friedensbotschaft erstellen an die Politiker der Welt, erzählt Pfürmann. 

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