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Riesengaudi: Auktionator Bürgermeister Albert Hingerl.

Alles für die Poinger Seniorenarbeit

Überflüssige  Weihnachtsgeschenke  unterm Hammer

Immer ein Riesenspaß ist die Weihnachtsgeschenke-Auktion in Poing. Bürgermeister Albert Hingerl brachte jede Menge mehr oder weniger Überflüssiges unters Volk.

Poing – Vier Euro für ein komplettes Duschpflegeset, fünf für einen 2020-Bildkalender aus dem Heiligen Land, nur einen Euro für eine Tüte mit rund 20 unterschiedlich große Christbaumkugeln: Die Liste an preisgünstigen Dingen für den täglichen Bedarf oder besondere Nützlichkeiten lässt sich fast beliebig fortsetzen. Insgesamt 90 Artikel kamen bei der Versteigerung von „nicht ganz so dringend benötigten Weihnachtsgeschenken“ unter dem Hammer.

Diese Veranstaltung macht Spaß

„Immer eine Riesengaudi“, freute sich einer von rund 50 Besuchern im Café des Familienzentrums im Bürgerhaus Poing. Sie alle kamen auch heuer auf ihre Rechnung, als Bürgermeister Albert Hingerl in seiner Funktion als Auktionator loslegte.

Zuvor mussten noch die wichtigsten Regularien festgelegt werden, die Peter Maier als Organisationsleiter und Vorsitzender der AWO Poing verkündete. Er nutzte die Gelegenheit, dem Familienzentrum als Gastgeber, seinem Helferteam und den Spendern all der nützlichen Dinge zu danken.

Von Bonsai bis zum Boxershort

„Diese kleinen Blumentöpfe für Bonsaibäumchen sollten besser ein jüngerer Kunde kaufen“, eröffnete Auktionator Hingerl scherzhaft und hielt die Ware für alle sichtbar hoch. „Bis die Pflanzen groß genug sind, könnte es mehrere Jahrzehnte dauern.“ Der Bürgermeister hatte die Lacher immer auf seiner Seite, die Stimmung war bestens. „Auch um hundert Euro nicht“, lachte sein Enkel Lukas, als der Opa ihn aufforderte, doch eine der Boxershorts in Größe M anzuziehen und den Gästen zu präsentieren. Fast alles ging nach und nach über den Ladentisch, auch als Hingerl später von Reinhard Tonollo als Auktionator abgelöst wurde.

Auch er verstand es, etwa Weißbiergläser originalverpackt zusammen mit einer passenden Grillschürze zu verkaufen. Ebenso eine weihnachtlich verpackte Flasche Likör, Bücher, mehrere Puzzles, Tennisbälle, eine Damenhandtasche, Krawatten und vieles andere mehr. Am Ende waren 286,50 Euro Erlös in der Kasse. Geld, das die AWO für die Seniorenarbeit in der Gemeinde Poing gut gebrauchen kann, wie Peter Maier versicherte.

Jedes Jahr kommen mehrere hundert Euro zusammen

Nach seiner Erinnerung war es Christine Bloch, die vor vielen Jahren die Idee zur Versteigerung „ungeliebter Weihnachtsgeschenke“ hatte und erstmals eine Veranstaltung in der Schule durchführte. „Dann waren wir einmal im Spiegelsaal hier im Max-Mannheimer-Bürgerhaus und seit sechs oder sieben Jahren sind wir im Café des Familienzentrums“, berichtete Maier. Dabei kommen meistens einige hundert Euro zusammen und die Leute haben ihre Freude an der ausgelassenen Stimmung bei der Auktion. 

dul

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