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Spielsachen und Hilfsgüter hat Winfried König vor Kurzem zum Mutter-Kind-Haus nach Ivano Frankivsk (Ukraine) gebracht, das vom Poinger Verein gefördert wird.

Poinger Verein feiert fünfjähriges Bestehen

OstEuropaHilfe: Hier wird alles persönlich überbracht

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Vor fünf Jahren ist der Poinger Verein OstEuropaHilfe gegründet worden. Die engagierten Mitglieder fahren regelmäßig in die Ukraine und nach Weißrussland.

Poing – Der Poinger Verein OstEuropaHilfe, der heuer sein fünfjähriges Bestehen feiert, war vor Kurzem zum dritten Mal in diesem Jahr in der westukrainischen Stadt Ivano Frankivsk, um das Mutter-Kind-Haus „Heilige Maria“ zu besuchen und mit Hilfsgütern zu versorgen. Das Haus ist das Förderungsprojekt der OstEuropaHilfe, aktuell werden dort fünf Mütter und 14 Kinder im Alter von ein bis zwölf Jahren betreut, informiert Helgrid Schörghofer. Sie war zusammen mit Winfried König in die Ukraine gefahren und hatte auf einem Anhänger, den der Ski-Cub Poing zur Verfügung stellte, circa eine halbe Tonne Material dabei: ein Kinderbett mit Matratze, Krücken, Bekleidung und Schuhe, Handtücher, Bettwäsche, Spielsachen, Schulmaterial, Babyausstattung, Windeln, Geschirr sowie zusätzlich ein elektrisch verstellbares Pflegebett für ein Altenheim.

Poing: Hilfstransport zum Mutter-Kind-Haus

Über das Material hinaus unterstützt der Poinger Verein das Haus auch finanziell. Zuletzt wurde mit der dort verantwortlichen Schwester Neporochna vereinbart, dass die OstEuropaHilfe sich beteiligt, die Trinkwassersituation (Brunnen), die Kanalisation und die Außenanlagen (Zaun, Parkplatz, Wiese, Gemüsegarten, Spielplatz) zu verbessern. Wie Helgrid Schörghofer und Winfried König in ihrem Bericht zur jüngsten Tour schreiben, hätte im Frühjahr mit dem Bau des neuen Brunnes zur Verbesserung der Wasserversorgung begonnen werden sollen. „Aber wie so oft in dieser Region, kommt irgendetwas dazwischen. Dieses Mal war es heftiger Regen“, berichten Schörghofer und König.

Schnelle und unbürokratische Hilfe

Innerhalb von vier Wochen sei der Grundwasserspiegel schneller gestiegen, als das Wasser ablaufen kann. Infolge dessen stehe im Keller das Wasser 60 Zentimeter hoch und beginnt bereits faulig zu riechen. Als Sofortmaßnahme werde ein fest installiertes Pumpensystem benötigt, das das Wasser in Entwässerungsgräben ableitet. „Wir konnten nicht anders, als spontan zu entscheiden, unsere bereits gezahlten 500 Euro für den Bau des Brunnens umzuwidmen und um eine Spende von 200 Euro aufzustocken. In dieser Notsituation konnten wir die Schwestern nicht allein lassen“, so Helgrid Schörghofer und Winfried König.

Die Poinger OstEuropaHilfe wurde 2014 gegründet von einer kleinen Gruppe engagierter Menschen aus Poing und Umgebung. Neben Ivano Frankivsk fahren die Vereinsmitglieder regelmäßig auch nach Gomel (Weißrussland). Als Ziel hat der Verein ausgegeben: „Bedürftige Personen und Personengruppen in Osteuropa zu unterstützen. Für besonders wichtig halten wir es dabei, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Wir möchten deshalb vor Ort Projekte anstoßen und begleiten, mit deren Hilfe dort die Menschen ihre Lebenssituation erleichtern und verbessern können.“

Wer mehr über die ehrenamtliche Arbeit des Vereins wissen möchte, kontaktiert Helgrid Schörghofer, Telefon (08121) 8922, E-Mail: kontakt@oeh-poing.de. Internet: www.oeh-poing.de.  
Oder liest hier weiter: OstEuropaHilfe Poing. 

Spendenkonto:

OstEuropaHilfe e.V.
Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg
IBAN: DE97 7025 0150 0027 9517 63 

BIC: BYLADEM1KMS

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