Nach zwölf Jahren am Bergfeldsee baut Pächter Jens Mende zur Badesaison 2018 einen neuen, größeren und schöneren Kiosk mit Dachterrasse. 
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Nach zwölf Jahren am Bergfeldsee baut Pächter Jens Mende zur Badesaison 2018 einen neuen, größeren und schöneren Kiosk mit Dachterrasse. 

Poinger Badesee

Kiosk wird größer und ansehnlicher

  • Armin Rösl
    vonArmin Rösl
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Schöner und gemütlicher: Das soll der neue Kiosk am Poinger Badesee sein. Betreiber Jans Mende will bis zur nächsten Badesaison umbauen und erweitern.

Poing – Der Container, der Jens Mende als Verkaufsstand am Bergfeldsee dient, ist gelinde gesagt beschämend für die Gemeinde. Ein viel zu kleiner und enger Unterstand, aus dem der Kiosk-Pächter seit Eröffnung des Freizeitgeländes im Sommer 2005 versucht hat, das Beste zu machen. Wie schon bei der Sportgaststätte „Poinger Einkehr“, die ebenfalls im Eigentum der Gemeinde Poing ist und jahrelang mehr schlecht als recht dahin vegetierte, weil die Kommune am abgenutzten Interieur nichts geändert und in die Gaststätte nur das Allernotwendigste investiert hatte, nimmt auch jetzt der Pächter selbst das Heft und vor allem das Geld in die Hand. Jens Mende möchte aus zwei Fertiggaragen einen größeren und vor allem ansehnlichen Kiosk bauen. Die Außenwände mit Holz verkleidet, entsprechend der neuen Grundschule und Kindertagesstätten an der Bergfeldstraße. Aufs Dach kommt eine Terrasse mit Platz für 30 Personen, der Aufgang erfolgt über eine Außentreppe, die außerhalb der Öffnungszeiten mit einer Tür versperrt ist. Der Biergarten mit 50 Plätzen bleibt bestehen. Mit dieser Umbaumaßnahme wird aus dem Provisorium endlich ein richtiger, dauerhafter Betrieb.

Schöner, gemütlicher, mit viel Holz - das war und ist auch das Konzept von Herbert Matzner, der 2013 die „Poinger Einkehr“ übernahm, komplett umbaute (fast ausschließlich auf eigene Kosten) und zu neuem Leben erweckte. Gleiches erhofft sich nun Jens Mende für den Badesee-Kiosk. Der wird in den Hügel dahinter integriert, auf dessen anderer Seite sich die beiden Beachvolleyballfelder befinden. Der von der Gemeinde beauftragte und zuständige Landschaftsarchitekt habe dagegen nichts einzuwenden, teilte Bauamtsleiterin Christine Wirth am Dienstagabend in der Sitzung des Bauausschusses mit. Der Ausschuss genehmigte das Vorhaben einstimmig. Mit den bereits vorhandenen Parkplätzen wird laut Verwaltung die Stellplatzsatzung eingehalten.

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