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Südlich der Anni-Pickert-Schule wird das neue Lehrschwimmbad gebaut. Die Fertigstellung ist für 2021 geplant. 

Investitionskosten von 5,6 Millionen Euro

Poinger Schulschwimmbad: Noch drei Jahre warten – mindestens

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Bis in Poing wieder Schwimmunterricht angeboten werden kann, dauert es noch mindestens drei Jahre. So viel Zeit nehmen Planungen, Vergabeverfahren und Bau des Lehrschwimmbades an der Anni-Pickert-Schule in Anspruch.

Poing – Der Grundsatzbeschluss, dass Poing ein neues Schul- und Lehrschwimmbad bekommt, ist im Gemeinderat bereits im Jahr 2013 gefasst worden.

Doch bis die Schüler die ersten Bahnen im Wasser ziehen können (angedacht ist bislang ein 25 Meter langes und 12,50 Meter breites Becken), dauert es noch mindestens drei Jahre, wie Bürgermeister Albert Hingerl (SPD) auf Nachfrage unserer Zeitung mitteilt.

Damit widerspricht er einer Aussage von Kirchheims Bürgermeister Maximilian Böltl (CSU), der vor Kurzem davon gesprochen hatte, dass das Poinger Bad schon 2019 fertig sein soll. Weil sich die Nachbargemeinde im Landkreis München laut Böltl kein eigenes Bad leisten könne, möchte er, dass Kirchheimer Grund- und Mittelschüler in Poing ihre Schwimmstunden erhalten. „Bislang hat nur die Gemeinde Kirchheim konkretes Interesse bekundet, das Schulschwimmbad mit zu nutzen“, bestätigt Hingerl.

Wie die Belegung von auswärtigen Gemeinden, Schulen und eventuell auch Vereinen verrechnet wird, beispielsweise mit einer Pauschale, steht noch nicht fest. Darüber muss laut Poings Bürgermeister der Gemeinderat entscheiden.

Für den Bau des Schwimmbades, das ausschließlich zu Lehrzwecken verwendet werden darf, sind Hingerl zufolge Investitionskosten in Höhe von rund 5,6 Millionen Euro veranschlagt. Bei den Unterhaltskosten (ohne Personal) geht die Verwaltung von etwa 200 000 Euro pro Jahr aus. Fertiggestellt werden soll das Bad, das südlich angrenzend an die Anni-Pickert-Schule gebaut wird, im Jahr 2021. So sieht es der Zeitplan der Gemeinde vor. Abhängig von der schulaufsichtigen Genehmigung sei für die Vorbereitungen (Baurechtschaffung, Vergabeverfahren, Planungsaufträge), die Planung und die Ausführung von einem Zeitraum „von mindestens drei Jahren auszugehen“, sagt Hingerl. Die Kirchheimer und Poinger Schüler müssen sich weiter gedulden und auf andere Bäder ausweichen.

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