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Bis zum Jahr 2021 müssen Poinger Kinder auf das neue Lehrschwimmbad warten. Ab dann können wie im benachbarten Markt Schwaben neben dem Lehrbetrieb zum Beispiel auch mal lustige Poolpartys (unser Bild) steigen.  

Kosten steigen

Poinger Schwimmbad wird teurer

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Man kann es drehen und wenden, wie man will: Das neue Poinger Lehrschwimmbad wird teurer, als ursprünglich geplant. Je nach Größe wird es bis zu  5,6 Millionen Euro kosten. 

Poing – Ziel ist, das neue Schwimmbad im Jahr 2021 zu eröffnen. Gebaut wird es südlich angrenzend an die Anni-Pickert-Schule, wo derzeit ein provisorischer Parkplatz eingerichtet ist und sich das Hausmeisterhaus befindet. Der Grundsatzbeschluss des Gemeinderates für den Bau datiert vom 4. Juli 2013. Damals war von Kosten in Höhe von 3,5 Millionen Euro ausgegangen worden.

Diese Summe ist mittlerweile obsolet, da die Preise in den vergangenen Jahren gestiegen sind. Bürgermeister Albert Hingerl gab in der Januar-Sitzung des Gemeinderates bekannt, dass das von der Verwaltung beauftragte Architektenbüro Brinkmeier + Salz eine neue Schätzung vorgelegt habe, auf Grundlage des Baukostenindexes von 2016. Demnach würde das Schwimmbad mit einem 25 Meter langen und acht Meter breiten Becken (Tiefe: 0,90 bis 1,80 Meter) aktuell 4,3 Millionen Euro kosten.

Damit nicht genug, denn in der Verwaltung gibt es Überlegungen, das Becken auf 12,5 Meter zu verbreitern, so dass eine weitere Bahn möglich wäre.

Dies aber hätte zur Folge, dass die Kosten auf 5,6 Millionen Euro steigen würden. In diesem Fall würde das Projekt vom Freistaat Bayern mit voraussichtlich 1,45 Millionen Euro gefördert werden, so Hingerl. Die jährlichen Unterhaltskosten (ohne Personal), welche die Gemeinde tragen muss, betragen etwa 200 000 Euro.

Aufgrund der zu erwartenden Nutzung von Schulen und Vereinen zieht die Verwaltung ein größeres Becken in Erwägung, erläuterte Bürgermeister Hingerl.

Wie bereits berichtet, hat die Nachbargemeinde Kirchheim bereits Interesse bekundet für Schulschwimmunterricht in Poing.

Wie groß das Becken werden soll, hat der Gemeinderat in der Januar-Sitzung ebenso wenig entschieden wie die Frage, ob das Schwimmbadgebäude schon während des Baus aufgestockt werden soll für Räume der Mittagsbetreuung der benachbarten Anni-Pickert-Schule.

Nach ausführlicher Diskussion hat der Gemeinderat den Tagesordnungspunkt „Lehr- und Schulschwimmbad“ zurückgestellt. Begründung: Um eine zukunftsfähige Lösung zu beschließen, ist die Vorstellung und Beratung der aktuellen Einwohner- und Schülerprognose erforderlich.

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