Zwei Frauen sammeln Müll von einer Wiese ein.
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Wegen Corona plant die Gemeinde Poing, das Ramadama heuer nicht an einem Tag durchzuführen, sondern an mehreren Tagen. Unser Foto stammt aus dem Jahr 2018.

Aktion

Ramadama: In Poing wegen Corona heuer eine Woche, statt nur einem Tag

  • Armin Rösl
    vonArmin Rösl
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Der jährliche Frühjahrsputz auf öffentlichen Wegen und Flächen findet in Poing wegen Corona heuer anders statt: aus dem Ramadama-Tag wird eine Ramadama-Woche.

Poing – Aus der sonst üblichen einmaligen Ramadama-Aktion wird in der Gemeinde Poing dieses Jahr, coronabedingt, eine Ramadama-Woche. Alle Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, sich an der Aktion zu beteiligen, schreibt das Rathaus in einer Mitteilung. Termin: nach Ostern, von Dienstag, 6. April, bis Samstag, 10. April. Unabhängig von Tag und einer festen Uhrzeit kann bei Spaziergängen Abfall aus Feld und Flur eingesammelt werden. Die Gemeinde stellt Müllzangen, Müllsäcke, Arbeitshandschuhe sowie eine FFP2-Maske pro Teilnehmer zur Verfügung. Das Material kann in der Zeit von 29. März bis 1. April beim Baubetriebshof nach vorheriger Terminvereinbarung abgeholt werden.

Diese Aufgabe obliegt den Gruppenverantwortlichen, welche vorab von jeder Gruppe, die sich an der Aktion beteiligt, bestimmt werden. Die Teilnehmer können eine Familie sein, Einzelpersonen sowie, je nach aktuell geltenden Kontaktbeschränkungen, mehrere Personen in einer entsprechenden Anzahl an Haushalten.

Anmeldung

Wer mitmachen möchte, meldet sich bei der Gemeinde Poing, unter Telefon (08121) 9794-350 bzw. -351, oder per E-Mail an: abfall@poing.de

Mit den Gruppenverantwortlichen wird vorab das jeweilige Sammelgebiet abgesprochen, informiert das Rathaus. In der Ramadama-Woche legen die Helferinnen und Helfer den gesammelten Müll in den Säcken an vorher festgelegten Ablageorten bereit und informieren den Bauhof, der die Säcke abholt.

Die Gemeinde Poing weist darauf hin, dass bei der Ramadama-Aktion die Masken- und Abstandsregeln sowie die „Nies- und Hustetikette“ beachtet werden muss. Jede Gruppe handelt eigenverantwortlich, der Gruppenleiter erstellt eine Teilnehmerliste. Einsatzgebiete sind laut Rathaus insbesondere jene Stellen, die nicht regelmäßig vom Bauhof gesäubert werden können.

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