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Die Polizei durchsuchte am frühen Donnerstagmorgen die Asylbewerberunterkunft in Grub. 

Durchsuchung

Razzia bei Asylbewerbern

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Die Polizei hat am frühen Donnerstagmorgen die Asylbewerberunterkunft im Poinger Ortsteil Grub durchsucht. Die Bilanz:

Grub – Die Polizei hat zusammen mit der Regierung von Oberbayern am frühen Donnerstagmorgen die Asylbewerberunterkunft in Grub (Containeranlage) durchsucht. Die Razzia fand gegen 5.30 Uhr statt und dauerte laut Helmut Hintereder, Leiter der PI Poing, etwa eine Stunde. Am Nachmittag veröffentlichte er die Bilanz: „Es wurden etwas über 100 Elektrogeräte festgestellt, die laut Hausordnung untersagt sind“, heißt es in der Pressemitteilung. Zudem seien sieben „Fremdschläfer“ angetroffen worden, die nicht für diese Unterkunft gemeldet waren. Einer davon, ein 27-jähriger Afghane, wurde zur Klärung der Identität vorläufig festgenommen und zur Dienststelle gebracht. Die Ermittlungen hierzu dauern derzeit noch an, berichtet Polizeirat Hintereder. Außerdem: „Bei einem weiteren Bewohner wurde ein vierstelliger Geldbetrag sichergestellt. Auch hier besteht Klärungsbedarf. Zwei Bewohner klagten über plötzliche Kreislaufbeschwerden und wurden deshalb vom Rettungsdienst ambulant versorgt.“

Die Containeranlage in Grub bietet Platz für maximal 130 Personen. Laut Gemeinde Poing ist sie derzeit zu drei Vierteln belegt.  

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