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Begeistert von der Praktikumstour (v.li.): Alena Schuch, Katharina Hess und Isabell Haas aus Poing. 

Realschule Poing

Fünf Berufe in einer Woche

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Fünf Tage, fünf Berufe, jede Menge Erfahrungen: Das haben 15 Schüler der 9. und 10. Jahrgangsstufe der Poinger Dominik-Brunner-Realschule erlebt.

Poing – Fünf Tage, fünf Berufe, jede Menge Erfahrungen: Das haben 15 Schüler der 9. und 10. Jahrgangsstufe der Poinger Dominik-Brunner-Realschule erlebt. Sie durften beim Projekt „sprungbrett hop-on hop-off“ eine Woche jeden Tag einen anderen Betrieb, einen anderen Beruf kennenlernen. Quasi Praktikum im Schnelldurchlauf. Jeden Tag wurden sie mit einem Shuttle-Bus hingefahren und wieder abgeholt. „Uns hat es sehr gut gefallen, weil es ganz anders ist als das herkömmliche Wochen-Berufspraktikum, das wir in der 9. Jahrgangsstufe machen müssen“, erzählen Sarah Klug, Alena Schuch, Katharina Hess und Isabell Haas aus Poing. Die 14-jährigen Realschülerinnen haben im Wirtshaus „Oberbräu“ in Markt Schwaben Kartoffeln geschält und gekocht, haben beim dm-Drogeriemarkt Regale eingeräumt und bei der Computerfirma „IS4IT“ mithilfe von Azubis einen Computer zusammengebaut. Bei MAN und Océ waren sie auch, erlebten Führungen durch die Unternehmen und durften selbst tätig werden. „So konnten wir in fünf verschiedene Berufe schnuppern, diese Möglichkeit hat man beim einwöchigen Praktikum in einer Firma ja nicht“, sagen sie.

„sprungbrett hop-on hop-off“ ist ein Projekt von „Schulewirtschaft“ im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft und wird vom Wirtschaftsministerium gefördert. „In diesem Herbst wurde es erstmals durchgeführt, 2018 werden wir diese Möglichkeit der Berufsorientierung in allen sieben Regierungsbezirken fortsetzen“, kündigt Stephan Thiel von „sprungbrett bayern“ an, der Online-Praktikumsbörse für Schüler aller Schularten.

Für die Premiere wurden insgesamt 40 Jugendliche ausgewählt – von der Dominik-Brunner-Realschule sowie der Otto-Seeling-Mittelschule Fürth und des St.-Anna-Gymnasiums Augsburg. Sie konnten in ihrer Region Berufe kennenlernen und ausprobieren wie Koch, Fertigungsmechaniker, Fachinformatiker, Drogist oder Schreiner.

Bei der Abschlussveranstaltung bei Océ in Poing lobte Marc Hilgenfeld: „Die mobile Praktikumswoche gibt Firmen die Chance, Nachwuchs für sich zu gewinnen, und Jugendlichen die Möglichkeit, verschiedene und ihnen teilweise unbekannte Berufe zu entdecken“, so der Geschäftsführer München-Oberbayern der bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbände, dem Hauptsponsor von „sprungbrett hop-on hopp-off“.

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