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Oberhalb des bestehenden Anwesens ist eine neue Reitanlage für 59 Pensionspferde geplant. Die Fläche (Pfeil) liegt nördlich des Wildpark-Parkplatzes und der Bahngleise. 

Neubau

Reitanlage für 59 Pferde

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Der Poinger Gemeinderat hat nichts gegen den von privat geplanten Neubau einer Reitanlage für 59 Pensionspferde. Entstehen soll sie nördlich des Wildpark-Parkplatzes.

Poing – Wer vom Parkplatz des Wildparks Richtung Norden blickt, sieht hinter den Bahngleisen eine kleine Reitanlage. Bald wird oberhalb davon eine neue Anlage und Pension für 59 Pferde entstehen. Hierfür hat der Bauausschuss des Gemeinderates Poing nun das sogenannte gemeindliche Einvernehmen, sprich: die Erlaubnis erteilt.

Laut Bauantrag sind auf der Fläche am Auweg folgende Maßnahmen vorgesehen: Neubau einer Pferdebewegungshalle, Anbau eines Offenstalles, Errichtung eines Pferdestalles mit Putzplatz, Neubau eines Pferdestalles, Neubau eines Aufenthaltsraums mit Waschplatz sowie Neubau einer Mistlege und Pferdebewegungshalle.

Gegen das Vorhaben an sich haben Bauausschuss und Gemeinderat nichts einzuwenden. Allerdings gab es Diskussion bezüglich der Erschließung, handelt es sich beim Auweg doch um eine nicht ausgebaute Straße. Dieser Zustand allerdings reicht laut einem Verkehrsgutachten, das für dieses Projekt erstellt worden ist, aus. Für die gesamte Anlage sind von der Bauwerberin insgesamt 30 Parkplätze vorgesehen. Damit erfüllt sie die Bedingungen hinsichtlich der Verkehrserschließung laut Baugesetzbuch. Allerdings weist die Gemeindeverwaltung im schriftlichen Genehmigungsbeschluss, den der Bauausschuss einstimmig bestätigt hat, darauf hin, dass „der Gemeinde Poing jedoch kein unangemessener Erschließungsaufwand aufgedrängt werden darf“. Heißt: Die Gemeinde kann nicht in die Pflicht genommen werden, den Auweg auszubauen.

In Sachen Wasser und Abwasser liegt ein eigenes Konzept vor, gegen das Verwaltung und Ausschuss nichts einzuwenden haben. Demzufolge beabsichtig die Bauwerberin einen Brauchwasserbrunnen sowie eine Kleinkläranlage zu errichten. Zusätzlich ist laut Gemeindeverwaltung vorgesehen, dass das anfallende Niederschlagswasser nicht in ein Oberflächengewässer geleitet werden soll, sondern auf dem Grundstück selbst versickert wird. Auch dem stimmte der Bauausschuss zu.

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