Menschengruppe auf einem Platz vor einer Schule.
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An der neuen Karl-Sittler-Schule fand die letzte von insgesamt drei Schulwegbegehungen in Poing statt.

Schulwegbegehungen

Damit es in der Früh sicher geht

  • Armin Rösl
    vonArmin Rösl
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Bei den drei Schulwegbegehungen in der Gemeinde Poing wurden keine großen Gefahrenzonen festgestellt. Problemkind ist die Gladiolenstraße.

  • Tradition in Poing: Schulwegbegehungen
  • Drei Termine, jeweils um 7.30 Uhr
  • Risiken und Sicherheit vor den Schulen prüfen

Wer sich in den vergangenen Tagen gewundert hat, wer die Erwachsenen sind, die um 7.30 Uhr vor den Poinger Schulen gestanden sind: Es waren die Teilnehmer der Schulwegbegehungen, die die Gemeinde jedes Jahr zum Schulstart durchführt. Am Mittwoch fand die letzte statt, vorm Eingang des Neubaus der Grundschule Karl-Sittler-Straße. Dort lautete das Fazit nach knapp 20 Minuten: bislang läuft alles gut, keine Gefahren für die Kinder. Nur ganz wenige Eltern würden mit ihren Autos in der Rathausstraße, im Bereich der Bushaltestelle, kurz halten und ihre Kinder aussteigen lassen, berichtete Jürgen Rappold, Leiter des Ordnungsamtes im Rathaus. „Die meisten Kinder kommen zu Fuß oder mit dem Fahrrad.“

Zweiter Termin an Karl-Sittler-Grundschule

Bürgermeister Thomas Stark, Schulleiterin Verena Heigl sowie Diana Mihic vom Elternbeirat der Karl-Sittler-Schule bestätigten gestern Früh, dass in Sachen Verkehr bislang alles reibungslos laufe. Interessanter werde es, wenn die Tiefgarage (55 Stellplätze) öffnet. Die Ein-/Ausfahrt befindet sich direkt südlich vom Rathaus, der Haupteingang zur Grundschule direkt nördlich vom Rathaus. Auf Wunsch von Schulleitung und auch von Anette Della Sala, der Verkehrsbeauftragten der Polizeiinspektion Poing, werde es im Dezember noch einmal einen Termin geben, kündigte Bürgermeister Stark an. Die Tiefgarage sei in etwa zwei, drei Wochen fertig und werde dann eröffnet.

Die an der Ecke zur Lindacher Straße provisorisch eingerichtete Schulbushaltestelle wurde aufgelöst. Hier kehrt die Wertstoffinsel zurück.

An der Grundschule am Bergfeld in Poing-Nord hat sich die Situation entspannt. Nachdem die Karl-Sittler-Schule nach drei Jahren von dem Schulgebäude an der Bergfeldstraße zurück an die Karl-Sittler-Straße umgezogen ist, herrscht dort weniger Verkehr. Die für die Übergangszeit eigens eingerichtete Schulbushaltestelle wird laut Bürgermeister Thomas Stark wieder aufgelöst. In diesem Zug werde geprüft, ob der Schulweghelferübergang an der Gebrüder-Grimm-Straße weiterhin benötigt wird.

Bergfeldschule: Dauerparker am Lehrerparkplatz

Eine Änderung will die Verwaltung an der Bergfeldschule vornehmen: Die Kiss & Ride-Parkplätze (fürs kurze Stehenbleiben mit dem Auto) entlang der Gebrüder-Grimm-Straße werden in eine nördlicher gelegene Parkbucht und damit näher an den Eingang der Grundschule versetzt.

Im Auge behalten werde die Verwaltung laut Stark das Parken fremder Autos auf dem Lehrerparkplatz der Bergfeldschule. Bei der Schulwegbegehung wurde mitgeteilt, dass seit zwei Wochen ein fremdes Fahrzeug dauerhaft auf eben jener reservierten Fläche steht.

Geschwindigkeitsmessung in Gladiolenstraße

Beim Termin am Schulzentrum Poing-Nord (Anni-Pickert-Grund- und Mittelschule, Seerosenschule und Dominik-Brunner-Realschule) wurde über die Gladiolenstraße (verkehrsberuhigter Bereich) diskutiert. Diese diene Kindern als Schulweg, Eltern würden dort regelmäßig falsch parken. Außerdem werde die Gladiolenstraße als Schleichweg missbraucht und es werde auch zu schnell gefahren. Bei der Begehung in der Früh konnten die Teilnehmer selbst beobachten, dass die Straße teilweise als Anfahrts- und Abfahrtsweg benutzt wird. Laut Bürgermeister Thomas Stark werde die Verwaltung prüfen, ob in der Gladiolenstraße ein Geschwindigkeitsmessgerät aufgestellt wird, im Rahmen der kommunalen Verkehrsüberwachung.

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