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Sonnige Aussichten: Am 1. Juni eröffnet Poings Unverpackt-Laden in der Ortsmitte

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Von: Armin Rösl

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Eine Frau mit Schild
Anstelle des Sonnenstudios, das Ende Februar schließt, wird der Unverpackt-Laden entstehen. © Johannes Dziemballa

Der Poinger Unverpackt-Laden mit kleinem Café eröffnet am 1. Juni. Das haben die Initiatoren jetzt bekannt gegeben. Und auch den Standort.

Poing – Wo bis Ende Februar noch ein Sonnenstudio in Betrieb ist, wird am 1. Juni der Poinger Unverpackt-Laden mit Café eröffnen. Am Dreikönigstag haben der Vorstand und das Kernteam der Initiative jenen Ort präsentiert, an dem das Projekt umgesetzt wird. Direkt neben dem Seniorenzentrum, im Erdgeschoss der Marktstraße 5a, wird auf 114 Quadratmetern der Unverpackt-Laden mit kleinem Café entstehen. Auf 85 Quadratmetern Verkaufsfläche werden an die 1000 Produkte angeboten, berichten die 30-jährige Vorstandsvorsitzende Maria Lindner und Annika Krätschmer (ebenfalls 30), die die Geschäftsleitung übernehmen wird. Die Geschäftsführung des Cafés übernimmt der stellvertretende Vorsitzende Tobias Fuchs (44).

Die Initiative Poing Unverpackt wird als Genossenschaft tätig sein und steht kurz vor der offiziellen Eintragung als solche. Wie Lindner mitteilt, sind bislang circa 300 Genossenschaftsanteile gezeichnet worden, die Initiative hat derzeit etwa 85 Mitglieder. Alle Infos zu Mitgliedschaft und Genossenschaft bzw. wie man Anteile kaufen und somit das Projekt unterstützen kann stehen auf www.poing-unverpackt.de.

Mehrere Menschen stehen vor einem Gebäude.
Das Kernteam der Poinger Unverpackt-Initiative, mit der Vorsitzenden Maria Lindner (2.v.li.) und der künftigen Ladengeschäftsführerin Annika Krätschmer (4.v.li.). © Johannes Dziemballa

Für die künftige Geschäftsleiterin Annika Krätschmer ist das Thema Unverpackt kein Neuland. Sie hat bereits bei Tagwerk gearbeitet, dass Bio-Märkte betreibt, und in einem Unverpackt-Laden, berichtet sie.

Für den Poinger Laden (nach Zorneding dann der zweite dieser Art im Landkreis) werde ab März das jetzige Sonnenstudio komplett umgebaut. Bei der Planung habe Architektin Birgit Mayer ehrenamtlich geholfen, danken Krätschmer und Lindner. Ihr Dank gilt außerdem den Besitzern des Sonnenstudios, die die Idee des Unverpackt-Ladens unterstützen und die Räumlichkeiten an die Initiative vermieten.

Name gesucht

Für den Unverpackt-Laden mit Café ist die Initiative auf der Suche nach einem passenden Namen. Hier darf jeder seine Vorschläge und Ideen per E-Mail senden an marketing@poing-unverpackt.de, lädt Vorsitzende Maria Lindner ein. Einsendeschluss ist Sonntag, 16. Januar, um 20 Uhr. Der Hashtag lautet #namenlose. Die Initiative Poing Unverpackt ist auf Instagram und Facebook zu finden.

Das Sortiment werde breit gefächert sein, kündigt Annika Krätschmer an, die Kunden werden sich unter anderem aus etwa 80 Glasspender bedienen und beispielsweise Müslisorten daraus entnehmen können. Milch, Käse, Trockenwaren, eine Frischetheke und vieles mehr werde es geben. Eines aber nicht, sagt Vorstandsvorsitzende Maria Lindner: Fleisch. Stattdessen Alternativen.

Für das kleine Café, das im Laden integriert wird, kündigen Krätschmer und Lindner hausgemachte Kuchen und verschiedene Sorten Kaffee an. Zur Marktstraße hin werde es Freisitze geben. Außerdem verfügt der Laden (wie schon jetzt das Sonnenstudio) über eigene Parkplätze vor der Tür, sowohl für Autos als auch für Fahrräder.

Im Laufe der Zeit wollen die Initiatoren verschiedene Services anbieten. Zum Beispiel: morgens auf dem Weg zur Arbeit bzw. S-Bahn können Kunden ihre Bestellung abgegeben und abends beim Heimgehen abholen. Als Öffnungstage sind anfangs Dienstag bis Samstag angedacht, so Maria Lindner und Annika Krätschmer.

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