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Sozialer Wohnungsbau in Poing: Vergabeverfahren hat begonnen - SPD-Landtagschef besucht Neubaugebiet

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Von: Armin Rösl

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SPD-Landtagsvorsitzender Florian von Brunn (re.) besichtigt Poings Neubaugebiet Lerchenwinkel.
SPD-Landtagsvorsitzender Florian von Brunn (re.) besichtigt Poings Neubaugebiet Lerchenwinkel. © Johannes Dziemballa

Für die ersten 60 Mietwohnungen, die als sozialer Wohnungsbau in Poings Neubaugebiet Lerchenwinkel gebaut werden, sind 450 Bewerbungen eingegangen. Jetzt läuft das Vergabeverfahren.

Poing - Der designierte Spitzenkandidat der SPD für die Landtagswahl 2023, Landtagsfraktionsvorsitzender Florian von Brunn, hat das Poinger Neubaugebiet Lerchenwinkel besucht. Zusammen mit der Landtagsabgeordneten Doris Rauscher informierte er sich im Rahmen seiner Sommerbesuchstour durch Bayern über das Konzept des Baugebiets. Hier entstehen unter anderem 300 EOF-Mietwohnungen – Wohnungen, deren Miete sich nach dem Einkommen orientiert und entsprechend staatlich gefördert werden. Die Kaltmiete beträgt, je nach Einkommen, zwischen sechs und acht Euro pro Quadratmeter. Der Marktpreis für neugebaute Wohnungen liegt zwischen 15 und 16 Euro.

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Bürgermeister Thomas Stark und sein Vorgänger Albert Hingerl, die beide in den vergangenen 25 Jahren maßgeblich am Konzept des sozialen Wohnungsbaus in Poing beteiligt waren, und Helmut Sloim (Projektleiter der Arbeitsgemeinschaft der Bauträger am Bergfeld) erläuterten dem Besuch, warum im Lerchenwinkel verhältnismäßig viel Sozialer Wohnungsbau (30 Prozent des Baugebiets) realisiert wird. „Wir brauchen diese bezahlbaren Wohnungen und wir brauchen die Menschen“, betonte Hingerl. Menschen, die beispielsweise in Kindertagesstätten oder in der Gemeindeverwaltung arbeiten.

Bei dem Besuch berichtete Bürgermeister Stark, dass für die 60 EOF-Wohnungen, die derzeit von der Südhausbau errichtet werden und die im Herbst bezugsfertig sein sollen, 450 berechtigte Bewerbungen eingegangen seien. Derzeit laufe die Vergabe der ersten 30 Wohneinheiten unter Berücksichtigung der festgelegten Kriterien. Die Hälfte der Bewerber komme aus Poing, die andere aus umliegenden Gemeinden. Die Wohnungen, errichtet von der Südhausbau, sollen im Herbst bezugsfertig sein. Von Brunn lobte das Engagement der Gemeinde Poing in Zusammenarbeit mit den Bauträgern als vorbildlich und betonte, dass sozialer Wohnungsbau wichtig sei. 

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