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Gleichgewicht halten: Bürgermeister Albert Hingerl testete bei der Eröffnung des Fitness-Parcours am Freitag im Sportzentrum die Slackline. Neben ihm steht Oliver Seitz, der das Konzept für den Trimm-dich-Pfad erstellt hat. 

Trimm-dich-Pfad in Poing

Freiwilliger Balance-Akt

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Was früher „Trimm-dich-Pfad“ hieß, nennt sich heute „Fitness-Parcours“. An verschiedenen Geräten Ausdauer und Kraft trainieren kann man jetzt auch in Poing.

Poing –Zwischen Stockschützenbahn und Soccer-Five-Platz sind zehn Geräte aufgebaut. Im Bergfeldpark, neben der Tischtennisplatte, zwei weitere. „Ein Parcours für alle Generationen“, sagt Oliver Seitz. Der Diplom-Sportwissenschaftler hat das Konzept für den Poinger Pfad entworfen, Mitarbeiter des Bauhofs haben die Geräte aufgestellt. Seitz hat für die Landeshauptstadt München in den vergangenen Jahren 20 Fitnessparcours entwickelt und umgesetzt.

Liegestütz in allen Lagen, Übungen zur Kräftigung der Arme, Balancieren auf der Slackline, Bauch- und Rückenmuskeltraining – das sind nur einige der Einheiten, die Fitnessfreunde ab sofort unter freiem Himmel absolvieren können. An jedem Gerät steht eine Infotafel mit detaillierter Anleitung.

„Der Parcours eignet sich nicht nur für den einzelnen Hobbysportler, sondern für Schulklassen oder auch für beispielsweise Fußballmannschaften“, sagte Seitz am Freitag bei der Eröffnung. Bürgermeister Albert Hingerl testete es gleich selbst – und wagte einen Balance-Akt auf der Slackline.

Rund 80 000 Euro hat die Gemeinde Poing für den Trimm-dich-Pfad ausgegeben. Hierfür dankte Hingerl den Bürgern, von deren Steuergeldern das Projekt umgesetzt worden sei. „Ich denke, wir haben ihnen damit was Gutes zurückgegeben.“

Übrigens: Der erste Fitness-Parcours in Deutschland trug den Namen „Schweißtropfenbahn“ und wurde vor 55 Jahren in Münster eröffnet.

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