Amtliche Wetter-Warnung für Bayern: Starkregen und Dauerregen in mehreren Landkreisen

Amtliche Wetter-Warnung für Bayern: Starkregen und Dauerregen in mehreren Landkreisen
+
In die Verlängerung geht Uber mit seinem Projekt. Das gab Deutschlandchef Christoph Weigler bekannt. 

Gut angelaufen

Uber fährt weiter: Poing und Pliening bleiben im Programm

  • schließen

Die Zahlen sprechen für sich. Deshalb hat der Fahrdienstvermittler Uber beschlossen, Poing und Pliening weiter im Programm zu behalten.

 Kirchheim/Poing– Das Angebot des Fahrdienstvermittlers Uber wird in Kirchheim gut angenommen. Rund 3000 Fahrten verzeichnet das Unternehmen eigenen Angaben zufolge nach drei Monaten Kooperation mit der Gemeinde. Übergreifend verteile sich die Nutzung über die Ortschaften des Testgebiets relativ ausgeglichen. Hierzu gehören auch Poing und Pliening. „In Poing ist die Nachfrage etwas höher als in Pliening“, sagt ein Uber-Sprecher.

Die Bilanz sei so gut, dass das Projekt zu gleichen Konditionen – fünf Euro in und um Kirchheim, 15 Euro zwischen Mitternacht und 5 Uhr von und nach München – verlängert wird. Künftig sollen die Senioren stärker im Fokus stehen sowie die Zusammenarbeit mit den Taxlern intensiviert werden, heißt es.

Riesen-Akzeptanz für Pilotprojekt außerhalb der Großstadt

Mit den ersten Monaten des Kirchheimer Pilotprojekts ist Christoph Weigler, General Manager von Uber Deutschland, zufrieden: „Wir hatten zwei Ziele: Die Akzeptanz unseres Services außerhalb einer Großstadt zu testen und die zum Teil großen Lücken im öffentlichen Nahverkehr zu schließen. Beides ist uns gelungen.“ Daher werde die Kooperation auch um sechs Monate verlängert.

Schon nach einem Monat zeichnete sich der Erfolg des Fahrdienstleisters ab.

Zuletzt war Uber wegen eines Urteils des Münchner Landgerichts in den Schlagzeilen. Das verhängte Verbot gegen die App, mit der Nutzer das Fahrzeug bestellen, beziehe sich laut Weigler aber auf eine alte Version und habe daher keine Auswirkung auf das Pilotprojekt außerhalb einer Großstadt.

3000 Fahren von November bis Januar

Für Kirchheims Bürgermeister Maximilian Böltl (CSU) lieferten die drei Monate des Projekts wichtige Erkenntnisse: „Wir finden sehr deutlich aufgezeigt, wo und wann der ÖPNV noch Lücken hat, die wir schließen müssen. Dass die Kirchheimer den Dienst so zahlreich nutzen, hätte ich niemals erwartet.“

Wie Weigler in seiner Bilanz ausführte, wurden von den rund 3000 Fahrten zwischen Anfang November und Ende Januar zwei Drittel von und nach München genutzt, 90 Prozent davon nach Kirchheim, vor allem freitags und samstags zwischen 0 und 3 Uhr. Und das für 15 Euro. Eine Taxifahrt kostet je nach Abfahrtsort 35 bis 50 Euro. Beim Zubringer zur S-Bahn in Kirchheim habe es zwei Buchungshochzeiten gegeben: morgens zwischen 7 und 8 Uhr sowie abends zwischen 20 und 23 Uhr.

Spezielles Angebot für Senioren in Sicht

Lediglich ältere Menschen hätten sich beschwert, dass sie kein Smartphone haben oder darüber nicht zahlen wollen. „Da haben wir als Idee, ein Smartphone am Rathaus zu platzieren, auf dem die Senioren nur einen Knopf drücken müssen für die Verbindung. Abgerechnet wird über ein Mobilitätsbudget oder ähnliches“, kündigte Weigler an.

Die Kritik, dass Taxi-Unternehmen bislang zu wenig eingebunden seien, wolle Uber aufgreifen, so der Deutschlandchef. Kirchheims Bürgermeister Böltl: „Wir planen einen runden Tisch mit den Unternehmern der Region.“ Uber habe daran großes Interesse. „Wir wollen mit denen eng zusammenarbeiten, eventuell können wir am Anfang die Differenz des regulären Preises ausgleichen“, sagte Weigler und fügte hinzu: „Es gibt hier leider nicht viele Taxi-Unternehmen.“

Nachdem einige Fahrten auch nach Neubiberg oder Garching gingen, befindet sich Uber laut Weigler mit mehreren weiteren Kommunen im Gespräch bezüglich einer Zusammenarbeit.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Noch mehr Sicherheit
Forstinning und Anzing kooperieren bei der Wasserversorgung seit Jahrzehnten. Nun ist mit Forstern ein neuer Partner dazugekommen.
Noch mehr Sicherheit
Dreist: Bei Haushaltsauflösung Geldbeutel gestohlen
Die Täter nutzten einen Moment der Unaufmerksamkeit und machten sich mit ihrer Beute davon. Sie entwendeten einer Frau bei einer Haushaltsauflösung die Geldbörse.
Dreist: Bei Haushaltsauflösung Geldbeutel gestohlen
Coronavirus im Landkreis Ebersberg: +++Seit gestern zwei neue gemeldete Corona-Fälle+++
Coronavirus im Landkreis Ebersberg: Infizierte, Hintergrundberichte, Hinweise - hier gibt es die wichtigsten Entwicklungen zur Krise im Live-Ticker.
Coronavirus im Landkreis Ebersberg: +++Seit gestern zwei neue gemeldete Corona-Fälle+++
Grüne setzen sich für bedrohte Eiche ein: Antrag an Umweltausschuss gestellt
Grüne richten Antrag an den Umweltausschuss: Der Baum soll trotz fortgeschrittener Planung erhalten bleiben. 
Grüne setzen sich für bedrohte Eiche ein: Antrag an Umweltausschuss gestellt

Kommentare