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Am Schluss gab es bei Mondschein ein prächtiges Feuerwerk mit Musik. 

Volksfest Poing: Bilanz

„Eines der friedlichsten Volksfeste“

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Nach dem 8. Poinger Volksfest ziehen die Veranstalter zufrieden Bilanz: Es sei eines der friedlichsten Volksfeste gewesen. Der Termin für nächstes Jahr steht schon fest. 

Poing – Nach dem ersten Wochenende sah es nicht danach aus, als ob das Poinger Volksfest eines der friedlichsten und ruhigsten in seiner achtjährigen Geschichte werden würde. War es aber dann doch, sagen die Festwirte Manuel Scheyerl (31) und Stefan Staudinger (32). Denn außer den körperlichen Auseinandersetzungen am ersten Wochenende, von denen die meisten außerhalb des Festgeländes stattfanden, habe es keine weiteren Vorfälle und Polizeieinsätze gegeben. So lautet die Bilanz, die die Veranstalter nach dem Volksfest veröffentlicht haben.

Das Feuerwerk vom Feuerwehrturm aus gesehen. 

„In Poing kommen alle aufs Volksfest: jung und alt. Die, die Party feiern wollen und die, die es lieber gemütlich haben. Durch den Vergnügungspark, den Biergarten, das Weißbierkarussell, die Boxen und das Schiff des großen Zelts ist das auch möglich. Sogar gleichzeitig“, sagen Scheyerl und Staudinger. Und: „Wir haben in Poing sogar die Besonderheit, dass sich etliche extra für das Volksfest zehn Tage Urlaub nehmen und jeden Tag ins Zelt kommen. Das haben wir in der geballten Form sonst nirgendwo.“ Die beiden veranstalten neben Poing auch die Volksfeste in Haag und Wasserburg sowie weitere Veranstaltungen.

In Poing waren Scheyerl und Staudinger heuer zum dritten Mal als Festwirte verantwortlich. Auch nächstes Jahr wollen sie das Fest wieder durchführen (hierfür bedarf es jedes Jahr der Zustimmung durch den Gemeinderat), das Datum steht bereits fest: von 10. bis 19. Juli 2020.

Mit einem großen, von Musik begleiteten Feuerwehr (von Christian Klinger und den Pyroflowers, finanziert von der ARGE Poing Am Bergfeld) endete am Sonntagabend Poings fünfte Jahreszeit. Zuvor hatte Albert Hingerl ein letztes Mal als Bürgermeister die Musikkapelle Poing dirigiert. Er tritt im März 2020 nicht mehr zu Wahl an.

Laut Bilanz der Festwirte und der Gemeinde Poing haben an den zehn Tagen insgesamt rund 20.000 Menschen das Volksfest besucht. Insgesamt arbeiteten während des Volksfestes, beim Auf- und Abbau, im Festzelt und mit der Security 105 Personen, berichten Manuel Scheyerl und Stefan Staudinger. Eine Volksfestbedienung habe pro Tag zwischen 12 und 22 Kilometer zurückgelegt, bei einem Gang mit zwölf Masskrügen transportierte sie ein Gewicht von 28,8 Kilogramm. Der Poinger Rekord liege bei 16 Masskrügen.

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