Erneut Polizei-Ermittlungen bei Holzkirchen: S3 endet vorzeitig

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Der Ausbau des Breitbandnetzes scheint auch Betrüger auf den Plan zu rufen.

Im Zuge des Breitbandausbaus

Vorsicht vor Internet-Hausierern

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Der Breitbandausbau, den die Deutsche Telekom derzeit in Poing durchführt, scheint mutmaßliche Betrüger anzuziehen. Das zeigt ein aktueller Fall.

Poing – Die Deutsche Telekom baut in der Gemeinde Poing zur Zeit das Breitbandnetz aus. Im Zuge dessen berichtet eine Bürgerin, dass vor einigen Tagen ein angeblicher Mitarbeiter des Unternehmens an ihrer Wohnungstür in Poing-Süd geläutet habe und ein „besseres Glasfaser und schnelleres Internet“ anbieten und verkaufen wollte. Weil sie nicht glauben konnte, dass die Telekom Mitarbeiter von Tür zu Tür schickt, habe sie den Mann abgewiesen. Der habe zwar einen Ausweis gezeigt, allerdings wisse sie nicht, ob dieser echt gewesen sei.

Auf Nachfrage unserer Zeitung teilt die Pressestelle der Deutschen Telekom mit, dass von ihrem Unternehmen bzw. in ihrem Auftrag keine Mitarbeiter in Poing unterwegs seien, um im Zuge des Netzausbaus etwaige Verkaufsgespräche zu führen.

Fälle von mutmaßlichen Betrügern, die an Haustüren läuten, gebe es immer wieder, berichtet Poings stellvertretender Polizeichef Manfred Winter. Er rät, sich stets den Ausweis der Person zeigen zu lassen und später bei der vorgegebenen Firma anzurufen, ob der angebliche Mitarbeiter tatsächlich in deren Auftrag unterwegs ist. Und: „Niemals fremde Personen ins Haus beziehungsweise in die Wohnung hinein lassen“, betont der Erste Polizeihauptkommissar. Damit diese weder die Räumlichkeiten ausspionieren noch daraus etwas stehlen können.

Der Breitbandausbau in Poing soll laut Telekom in den nächsten Wochen abgeschlossen werden, heißt es in einer Mitteilung. Laut dem Unternehmen werden rund 5000 Haushalte profitieren, „das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Internet-Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind“, informiert das Unternehmens.

Durch den Ausbau steige das maximale Internet-Tempo beim Herunterladen auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (Mbit/s), beim Hochladen auf bis zu 40 Mbit/s.

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