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Dauerbaustelle am Poinger S-Bahnhof: Weiter warten auf die Rampe

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Von: Armin Rösl

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Die Rampe zum Bahnsteig Richtung München ist noch nicht fertig. Die ausführende Firma teilt mit, dass die Arbeiten nicht vor Ende Februar abgeschlossen sein werden.
Die Rampe zum Bahnsteig Richtung München ist noch nicht fertig. Die ausführende Firma teilt mit, dass die Arbeiten nicht vor Ende Februar abgeschlossen sein werden. © rm

Der barrierefreie Ausbau am S-Bahnhof Poing verzögert sich weiter. Richtung München geht‘s nun noch länger nur über die Treppe auf den Bahnsteig. Die Rampe soll nicht vor Ende Februar fertig sein.

Poing – Der Neubau der Fuß- und Radunterführung am S-Bahnhof Poing wird zur unendlichen Geschichte: Im April werden es zwei Jahre, seitdem die Unterführung eröffnet worden ist, so richtig fertig aber ist sie immer noch nicht. Und wird es so schnell auch nicht. Wie die Deutsche Bahn mitteilt, verzögern sich die Arbeiten an der barrierefreien Rampe auf der Nordseite zum Bahnsteig Richtung München. Bedeutet: Weiterhin gelangen Menschen mit Behinderung sowie Eltern mit Kinderwagen nicht ohne Anstrengung bzw. fremde Hilfe zum Bahnsteig. Der Zugang ist lediglich über eine Treppe möglich.

Eigentlich hätte der S-Bahnhof spätestens zum Jahresende 2021 barrierefrei ausgebaut sein soll. Jetzt hat die Gemeinde Poing eine Antwort der ausführenden Baufirma vom 22. Dezember bekannt gegeben. Daraus zitiert das Rathaus wie folgt: „Aufgrund des aktuell vorherrschenden Kapazitätsmangels sowohl bei uns als auch bei unserem Nachunternehmer für Betonbau, teilweise auch Corona bedingt, war es uns leider nicht möglich, die Rampe noch in diesem Jahr (2021, die Red.) fertigzustellen.“ Im Januar solle es ein Abstimmungsgespräch „mit unserem Nachunternehmer“ (Zitat aus dem Schreiben) geben. Am Schluss heißt es: „Unabhängig von der detaillierten Abstimmung können wir Ihnen bereits mitteilen, dass die Rampe leider nicht vor Ende Februar fertig sein wird. Bitte entschuldigen Sie die aktuellen Unannehmlichkeiten. Wir setzen alles daran, die Rampe schnellstmöglich fertigzustellen.“

Ursache für die Verzögerungen soll das Wetter sein

Auf Anfrage unserer Zeitung teilt die Bahn mit, dass Ursache für die Verzögerung die noch ausstehenden, witterungsabhängigen Betonarbeiten seien. „Gerade bei kalten Temperaturen sind sie nicht ohne Weiteres durchführbar“, erläutert ein Bahnsprecher. Des Weiteren heißt es in der Antwort der Deutschen Bahn: „Nach aktuellem Stand gehen wir aber von einer Fertigstellung noch im ersten Quartal dieses Jahres aus.“ Die Bahn kündigt an, „alles daran zu setzen, die Arbeiten schnellstmöglich abzuschließen“.

Weil die frühere Rampe am Hinterausgang des Parkhauses rückgebaut worden ist, besteht seit Monaten kein barrierefreier Zugang zum Bahnsteig Richtung München. Noch einmal ein Zitat aus der schriftlichen Antwort der Bahn: „Wir bedauern, dass es durch die Bauarbeiten zu Einschränkungen für unsere Fahrgäste kommt und der barrierefreie Zugang später als ursprünglich geplant nutzbar sein wird. Für die entstehenden Unannehmlichkeiten möchten wir uns bei den Nutzerinnen und Nutzern der Station entschuldigen.“

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