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Die Bürgerstraße, im Abschnitt zwischen City Center II-Eingang und Blumenstudio Birgit (grüne Linie), könnte der neue Standort für den Wochenmarkt werden.

Umzug

Wochenmarkt soll auf die Straße

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Um den Wochenmarkt attraktiver zu gestalten, sollen die Verkaufsstände auf die Bürgerstraße umziehen. 

Nach Workshops in den vergangenen Jahren sowie zwei „Dialoggesprächen“ heuer (mit Gewerbetreibenden und mit Bürgern) sind jetzt in der Sitzung des Bauausschusses des Gemeinderates Poing die Ergebnisse präsentiert worden. Herausgekommen ist insbesondere: Der Marktplatz in seiner jetzigen Form ist für den freitäglichen Wochenmarkt nicht geeignet. Erstens, weil er aufgrund des Verbindungsweges zum S-Bahnhof durchschnitten ist, zweitens, weil es keine öffentlichen Toiletten gibt. So fasste es Eva-Maria Kamrad von der Marktgilde zusammen, die den Wochenmarkt betreibt. „Hier fehlt das Marktfeeling“, sagte sie in der Sitzung. Weil die Buden zu weit auseinander stehen müssen, um den Durchgang freizuhalten. Besser wäre es, der Markt wäre „in sich geschlossen“. Ihr Vorschlag: Den Wochenmarkt woanders aufbauen. Und: Dringend eine öffentliche Toilette einrichten.

In den vergangenen Jahren ist unter den Marktbeschickern sowie in Gemeinderat und Verwaltung schon öfter über einen Umzug diskutiert worden. Etwa 50 Meter nach Westen, zum City Center II, auf die Fläche neben dem kleinen Spielplatz an der Bürgerstraße. Diese Idee kam in der Bauausschuss-Sitzung wieder auf den Tisch, mit einer Änderung, die Eva-Maria Siegel-Persichini vorschlug: „Kann man die Buden nicht entlang der Straße aufbauen? Und die Straße im Bereich vor dem City Center für die Dauer des Marktes sperren?“

Ein Vorschlag, der sowohl von der Marktgilde, als auch von den übrigen Ausschussmitgliedern positiv bewertet wird. Mit einer Teilsperrung der Bürgerstraße vom Eingang City Center II bis Höhe Blumenstudio Birgit.

„Den Marktplatz besser bespielen“

Dadurch würde der Marktplatz frei, die festen Hütten würden abgebaut werden. Und dann? „Den Marktplatz besser bespielen“, lautete ein häufig genannter Wunsch bei den Dialoggesprächen und Workshops. Beispielsweise eine Bühne aufbauen für Konzerte und andere Veranstaltungen, am Rand eine Boule-Bahn einrichten oder, das ist der größte Wunsch von vielen Bürgern: eine Kunsteislauffläche auf dem Platz installieren.

Bürgermeister Albert Hingerl (SPD) und Helmut Sloim, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Bauträger und Investoren (Arge) am Bergfeld, sind eigenen Worten zufolge offen gegenüber jeder Art von Ideen und Vorschlägen. Die Arge ist deshalb mit im Boot, weil sie Eigentümerin des Platzes ist. „Natürlich wollen auch wir, dass der Platz bespielt und belebt wird. Die Arge wird sich nicht verschließen.“

Der erste Schritt aber wäre der Umzug des Wochenmarktes. Der Bauausschuss hat die Gemeindeverwaltung Poing beauftragt zu prüfen, an welchen Standorten die Fieranten ihre Verkaufsstände aufstellen könnten. Anhand von Skizzen soll dann entschieden werden, wo der Markt künftig seinen Platz hat. Laut Bürgermeister Hingerl ist der Umzug bzw. die Umgestaltung für nächstes Jahr vorgesehen.

Egal, wo die Buden künftig stehen werden: Für Kunden sowie für die Beschicker muss eine öffentliche Toilette her. Darüber sind sich alle Ausschussmitglieder einig. Die Frage ist nur: Wie sollte ein voraussichtliches Container-WC aussehen, damit es „vandalenfest“ ist? Diesen Ausdruck gebrauchte Zweiter Bürgermeister Franz Langlechner (CSU) im Hinblick auf die Gefahr von hohen Reinigungs- und Unterhaltskosten. Auch hier erteilte der Bauausschuss der Verwaltung den Auftrag, mögliche Varianten zu prüfen und zu präsentieren.

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